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Olympia 2021: So kommen die Pferde nach Tokio


Nach Medaillenregen beim Reiten  

Wie kommen die deutschen Olympiapferde nach Tokio?

28.07.2021, 17:54 Uhr | MEM, t-online

Olympia 2021: So kommen die Pferde nach Tokio. Das Gold-Duo: Jessica von Bredow-Werndl auf ihrer Stute "Dalera". (Quelle: imago images/AFLOSPORT)

Das Goldduo: Jessica von Bredow-Werndl auf ihrer Stute "Dalera". (Quelle: AFLOSPORT/imago images)

Die deutschen Reiter sind bei internationalen Wettbewerben für ihren Erfolg bekannt. Dabei hängt alles von ihren Pferden ab – und dass diese sicher am Zielort ankommen. Aber wie funktioniert das?

Reiten ist aus deutscher Sicht eine olympische Erfolgsgeschichte. Auch in Tokio. Am Dienstag gab es Gold für die deutsche Dressurmannschaft um Dorothee Schneider, Isabell Werth und Jessica von Bredow-Werndl. Am Mittwoch dann der Doppelsieg: Jessica von Bredow-Werndl holte die Goldmedaille bei der Einzeldressur, Silber ging an Isabell Werth.

Und natürlich wird dabei vor allem den Reiterinnen zugejubelt – der Erfolg ist aber nicht allein ihnen zuzuschreiben. Das Rampenlicht gehört auch ihren Pferden, in diesem Fall "Showtime", "Bella Rose 2" und "Dalera".

Pferde fliegen in extra umgebauten Flugzeugen

Doch wie schwierig ist es eigentlich, die Pferde ausgeruht und fit von Deutschland nach Japan zu bringen? Immerhin sind das knapp 8.900 Kilometer Luftlinie.

Dafür ist ein aufwendiges Prozedere notwendig. Die Pferde müssen speziell transportiert werden – in extra umgebauten Flugzeugen. Dabei immer an ihrer Seite: Deutschlands erfolgreichste Reiterin Isabell Werth. Sie war allerdings die Einzige, die den langen Flug mitmachen durfte, um sich um die Pferde im Frachtraum zu kümmern.

Nur eine Reiterin darf mit

"Es darf nur einer pro Team mitfliegen", sagte der deutsche Pferdesport-Delegationschef Dennis Peiler zuletzt zu Sportschau.de. Und Isabell Werth erzählte dem ARD-Portal: "Wir betreuen die Pferde zwischendurch mit leichten Fütterungen und Wasser. Wichtig ist, dass man immer wieder nach dem Rechten sieht und dafür sorgt, dass die Pferde sich so wohl wie möglich fühlen."

Das Schlimmste sind demnach Start und Landung. Ihren Bereich könne man sich wie einen Platz in der Economy-Klasse vorstellen, erklärte Werth. Und auch wenn diese Logistik umständlich ist: Die bisherigen Medaillen zeigen, dass sich der ganze Aufwand aus deutscher Sicht lohnt.

Verwendete Quellen:

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