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Olympia 2021: Schwimmer Florian Wellbrock holt Bronze - das war die Olympia-Nacht


Tokio 2021  

Wellbrock holt Bronze, Mihambo im Finale – so lief die Olympia-Nacht

01.08.2021, 07:20 Uhr | dpa, Mey

Olympia 2021: Schwimmer Florian Wellbrock holt Bronze - das war die Olympia-Nacht. Holte in der Nacht von Samstag auf Sonntag die Bronzemedaille: Schwimmer Florian Wellbrock. (Quelle: imago images/ZUMA Wire)

Holte in der Nacht von Samstag auf Sonntag die Bronzemedaille: Schwimmer Florian Wellbrock. (Quelle: ZUMA Wire/imago images)

Erfolg für die deutschen Schwimmer: Florian Wellbrock gewann Bronze über 1500 Meter Freistil. Auch die deutschen Hockey-Herren haben Grund zum Jubeln. Anders sieht das beim Vielseitigkeitsteam aus.

Das deutsche Team ist mit einer Bronzemedaille für Schwimmer Florian Wellbrock in den neunten Entscheidungstag bei den Olympischen Spielen in Tokio gestartet. Die deutschen Hockey-Herren zogen ins Viertelfinale ein, Weitspringerin Malaika Mihambo und Hindernisläuferin Gesa Krause schafften den Sprung ins Finale.

Der Überblick der Ereignisse aus der Nacht zu Sonntag:

Schwimmen: Doppel-Weltmeister Florian Wellbrock hat die erste Männer-Medaille eines deutschen Beckenschwimmers bei Olympischen Spielen seit über zwei Jahrzehnten gewonnen. Der 23-Jährige schlug über 1500 Meter Freistil beim Sieg des 800-Meter-Olympiasiegers Robert Finke aus den USA als Dritter an und sicherte sich Bronze. In 14:40,91 Minuten blieb er auch noch hinter Vize-Weltmeister Michailo Romantschuk aus der Ukraine, der die Silbermedaille gewann.

Leichtathletik: Deutschlands Goldhoffnung Malaika Mihambo ist an die Sieben-Meter-Marke gesprungen und ins Olympia-Finale eingezogen. Die Weltmeisterin von 2019 qualifizierte sich im Glutofen Olympiastadion mit einer Saisonbestleistung von 6,98 Metern im dritten Versuch für die Medaillenkämpfe. Besser war am Sonntag nur die Serbin Ivana Spanovic (7,00). Für Maryse Luzolo vom LV Königstein (6,54) reichte es dagegen nicht für das Finale am Dienstag (03.50 Uhr).

Leichtathletik II: Nach ihrer späten Anreise hat Hindernisläuferin Gesa Krause das Olympia-Finale über die 3000 Meter souverän erreicht. Die zweimalige WM-Dritte und Europameisterin qualifizierte sich als Zweite ihres Vorlaufs in 9:19,62 Minuten. "Ich wollte nicht unbedingt zittern", sagte die 28-Jährige vom Verein Silvesterlauf Trier.

Hockey: Die deutschen Hockey-Herren haben das Olympia-Halbfinale erreicht. Das Team von Bundestrainer Kais al Saadi setzte sich zum Auftakt der K.o.-Runde am Sonntagvormittag (Ortszeit) bei mehr als 30 Grad im Oi Hockey Stadium mit 3:1 (1:0) gegen Olympiasieger Argentinien durch. Die deutschen Tore erzielten Lukas Windfeder (19. Minute/48.) und Timm Herzbruch (40.) jeweils per Strafecke.

Stehen im Olympia-Halbfinale: Die deutschen Hockey-Herren. (Quelle: imago images/Agencia EFE)Stehen im Olympia-Halbfinale: Die deutschen Hockey-Herren. (Quelle: Agencia EFE/imago images)

Fechten: Deutschlands Fechter beenden die zweiten Olympischen Spiele in Folge ohne Medaille. Die Florett-Herren verloren im abschließenden Teamwettkampf am Sonntag ihr Viertelfinale gegen die favorisierten US-Amerikaner mit 36:45. Der Deutsche Fechter-Bund geht somit wie bei den Sommerspielen vor fünf Jahren in Rio de Janeiro leer aus.

Ringen: Die frühere Weltmeisterin Aline Rotter-Focken hat das Viertelfinale erreicht. Die Krefelderin, die ihre Karriere nach dem Event in Japan beenden wird, gewann ihren Auftaktkampf in der Makuhari Messe-Halle gegen Wassilissa Marsaljuk aus Belarus am Sonntag mit 2:1. Ihre nächste Gegnerin in der Gewichtsklasse bis 76 Kilogramm ist die Asienmeisterin von 2018, Qian Zhou aus China.

Pferdesport: Das deutsche Vielseitigkeitsteam ist im Geländeritt im Kampf um die Medaillen deutlich zurückgefallen. Nach Fehlern von Sandra Auffarth aus Ganderkesee mit Viamant und Michael Jung aus Horb mit Chipmunk rutschte das Trio am Sonntag von Platz zwei auf sechs. Im Einzel fiel Jung vor dem abschließenden Springen am Montag (10.00 Uhr) auf Rang zehn. Zweite ist hingegen Julia Krajewski aus Warendorf mit Amande hinter dem Briten Oliver Townend mit Ballaghmor Class. Anschließend legte das deutsche Team Protest ein. Grund ist das Auslösen eines Sicherheitssystems beim Ritt von Jung, das mit elf Strafpunkten bestraft wurde.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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