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Moderner Fünfkampf – nach Drama im Reiten: "Alles war genial, alles war super"


Nach Drama im Reiten  

Fünfkampf-Präsident: "Alles war genial, alles war super"

07.08.2021, 16:00 Uhr | dpa

Moderner Fünfkampf – nach Drama im Reiten: "Alles war genial, alles war super". Annika Schleu scheitert am Samstag mit dem zur Verfügung gestellten Pferd an einem Hindernis. (Quelle: dpa/Marijan Murat)

Annika Schleu scheitert am Samstag mit dem zur Verfügung gestellten Pferd an einem Hindernis. (Quelle: Marijan Murat/dpa)

Die Diskussion um das Drama in der Reitprüfung im Fünfkampf bei den Olympischen Spiele ebbt nicht ab. Jetzt hat sich der Weltverbandspräsident zu Wort gemeldet.

Nach dem Olympia-Drama um Annika Schleu hat Klaus Schormann, der deutsche Weltverbandspräsident der Modernen Fünfkämpfer, die Auswahl der Pferde im Frauen-Wettbewerb verteidigt. Man habe die Pferde getestet und sie seien gut präpariert gewesen, sagte Schormann. "Es gibt keine Grundlage für die Sportler, sich zu beschweren." Es habe nur an ihnen selbst gelegen, wenn sie in einigen Teilen des Wettbewerbs nicht erfolgreich gewesen seien, sagte der 75-Jährige. "Alles war genial, war super", sagte Schormann. Er sei mit der Organisation "sehr zufrieden".

Der Gewinn der Goldmedaille war für die Fünfkämpferin Annika Schleu aus Berlin am Freitag greifbar nah gewesen, doch das ihr zugeloste Leih-Pferd Saint Boy verweigerte mehrfach. Die 31-Jährige blieb ohne Punkte und kam am Ende auf Rang 31. Schleu setzte auf Aufforderung von Bundestrainerin Kim Raisner die Gerte ein, dafür gab es heftige Kritik. Vielleicht habe es ein paar Momente gegeben, von denen man sagen würde, dass sie nicht so schön gewesen seien, sagte Schormann. Aber: "Die Pferde sind absolut exzellent."

Deutscher Verband sieht Handlungsbedarf

Nach dem olympischen Reit-Drama von Annika Schleu sieht der Deutsche Verband der Modernen Fünfkämpfer "dringenden Handlungsbedarf" für eine Anpassung des Reglements der umstrittenen Teildisziplin Springreiten. Gleichzeitig nahm der DVMF die in den Sozialen Netzwerken als Tierquälerin verunglimpfte Schleu in Schutz, die unter Tränen versucht hatte, ihr völlig verunsichertes Pferd Saint Boy mit Gerte und Sporen zurück in den Parcours zu bringen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa und SID

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