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Olympia 2022: Deutschland gewinnt Gold in der Mixed-Teamstaffel


Wieder Gold für deutsche Rodler – Geisenberger knackt Rekord

Von t-online
Aktualisiert am 10.02.2022Lesedauer: 2 Min.
Natalie Geisenberger, Johannes Ludwig, Tobias Wendl und Tobias Arlt (v.l.) jubeln über die nächste Goldmedaille im Rodeln.Vergrößern des BildesNatalie Geisenberger, Johannes Ludwig, Tobias Wendl und Tobias Arlt (v.l.) jubeln über die nächste Goldmedaille im Rodeln. (Quelle: Thomas Peter/Reuters-bilder)
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Sie waren der große Favorit und haben geliefert. Das deutsche Rodel-Quartett ist erneut Olympiasieger in der Teamstaffel. In der gleichen Besetzung wie vor vier Jahren.

Nächste Goldmedaille für das deutsche Rodelteam bei den Olympischen Spielen in Peking. In der Mixed-Teamstaffel triumphierte das Quartett bestehend aus Natalie Geisenberger, Tobias Wendl, Tobias Arlt und Johannes Ludwig. Silber holte Österreich, Bronze ging an Lettland.

Das deutsche Vierergespann wiederholte seinen Triumph von Pyeongchang 2018, als sie in gleicher Besetzung Olympiasieger wurden.

Geisenberger wird zur Rekord-Olympiasiegerin

Damit haben die deutschen Rodler die Winterspiele von Peking mit der besten Bilanz der Geschichte abgeschlossen – und Natalie Geisenberger zur deutschen Rekord-Olympiasiegerin gekrönt. Die 34-Jährige ist nach dem Team-Triumph am Donnerstag sechsmalige Rodel-Goldmedaillengewinnerin.

Die Doppelsitzer Tobias Wendl und Tobias Arlt siegten ebenfalls zum sechsten Mal bei Winterspielen. Einsitzer Johannes Ludwig feierte mit dem Team-Gold seinen insgesamt dritten Olympiasieg.

Einmal mehr das Maß der Dinge am Eiskanal von Yanqing nördlich von Peking waren die unschlagbaren deutschen Rodler. Mit der maximalen Gold-Bilanz sowie zwei Silbermedaillen lieferte das Team von Cheftrainer Norbert Loch eine nochmal bessere Leistung als bei den Winterspielen von Sotschi 2014 ab.

Wendl/Arlt mit famoser Aufholjagd

Geisenberger, die schon 2010 in Vancouver Bronze gewann, ließ mit dem abschließenden Team-Gold endgültig Claudia Pechstein hinter sich. Die fünfmalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin wurde in der ewigen Bilanz auch von Wendl/Arlt überholt.

Seit der Einführung des Teamwettbewerbs 2014 gewann immer nur die deutsche Staffel – immer mit Geisenberger und dem Duo Wendl/Arlt. Bei der Premiere in Sotschi jubelte noch Felix Loch mit. In Pyeongchang und nun in China war der Thüringer Ludwig der bessere Einsitzer.

Im National Sliding Center von Yanqing nördlich von Peking legte Lettland aus dem Kreis der Medaillenanwärter mit dem Bahnrekord von 3:04,354 Minuten vor. Österreich konterte, ehe das deutsche Quartett die Bestzeit durch einen Fabellauf von Wendl/Arlt noch auf 3:03,406 Minuten drückte und letztlich 0,080 Sekunden vor der Alpennation lag.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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