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Medaillenloses Finale: Biathleten zu oft nur nah dran

Von dpa
Aktualisiert am 18.02.2022Lesedauer: 3 Min.
Biathlet Benedikt Doll wurde im Massenstart Achter.
Biathlet Benedikt Doll wurde im Massenstart Achter. (Quelle: Hendrik Schmidt/dpa./dpa)
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Zhangjiakou (dpa) - Als Benedikt Doll zum bitterkalten Olympia-Finale ern├╝chtert als Achter ├╝ber die Ziellinie lief, war das medaillenlose Debakel der deutschen Biathlon-M├Ąnner besiegelt.

Zum ersten Mal seit 2010 und erst zum zweiten Mal ├╝berhaupt gab es f├╝r die Herren des Deutschen Skiverbandes bei Winterspielen kein Edelmetall.

"Es waren Kleinigkeiten, die die Medaillen verhindert haben. Es ist nicht so, dass wir meilenweit weg waren", sagte Doll nach dem Massenstart am Freitag in Zhangjiakou und erg├Ąnzte: "Die Staffelmedaille, dass wir die nicht geschafft haben, das tut auf jeden Fall sehr weh."

Biathlon-M├Ąnner bleiben ohne Medaille

Mit der Staffel hatten die Skij├Ąger Gold schon vor Augen, bis Philipp Nawrath im letzten Schie├čen noch zwei Strafrunden fabrizierte und als Vierter ins Ziel lief. Auch sonst war es mehrfach knapp, Z├Ąhlbares nehmen Doll und Co. aber nicht mit zur├╝ck nach Hause. Im Massenstart war der 31-J├Ąhrige aus dem Schwarzwald bei minus 17 Grad und teils heftigem Wind beim vierten Olympiasieg von Johannes Thingnes B├ aus Norwegen noch der beste Deutsche. "Es klappt entweder, oder es klappt nicht, jetzt hat es bei diesen Olympischen Spielen nicht geklappt. Eine Entt├Ąuschung ist schon dabei, aber ich komme dar├╝ber hinweg", sagte Doll in den Bergen nordwestlich von Peking.

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Dank der Frauen gab es immerhin zwei Medaillen. Mit ihrem ├╝berraschenden Gold-Coup ├╝ber 15 Kilometer sorgte Denise Herrmann f├╝r den Glanzpunkt, auch Bronze f├╝r die Frauen-Staffel war ein gro├čer Erfolg. Was in der Statistik stehen bleibt, ist trotzdem eine der mickrigsten Olympia-Ausbeuten in der Geschichte. Zuletzt hatte es auch 2014 in Sotschi mit zweimal Silber nur zwei Plaketten f├╝r die Mannschaft gegeben. 2018 in Pyeongchang waren es noch sieben, 2006 in Turin reichte es sogar elfmal f├╝r den Sprung auf das Podium.

Die Frauen freuen sich ├╝ber Gold und Bronze

"Wir k├Ânnen mit den Olympischen Spielen mehr als zufrieden sein", sagte Ex-Langl├Ąuferin Herrmann zu den Rennen der Frauen: "Wir waren als Team auf den Punkt da. Mit der Goldmedaille hab ich und haben wir alle gezeigt, was wir drauf haben." Dass diese Resultate nicht jeden Tag wiederholbar sind, h├Ątte man auch bei anderen Nationen gesehen, erg├Ąnzte die ehemalige Langl├Ąuferin.

Herrmann selbst war zum Abschluss ohne Chance, wurde mit f├╝nf Fehlern 13. im Massenstart. Die enormen Anstrengungen waren ihr anschlie├čend anzusehen. "Ich freue mich schon auf die erste Leberk├Ąse-Semmel, wenn ich daheim bin", sagte die 33-J├Ąhrige. "Ausspannen, im eigenen Bett schlafen und einheimisches Essen", stehen ganz oben auf ihrer Wunschliste, wenn sie wieder in ihrer Wahlheimat Ruhpolding ankommt.

Eigentlich wollten die Frauen dreimal Edelmetall einheimsen, vier bis f├╝nf Medaillen sollten es insgesamt f├╝r die Mannschaft von Chef-Bundestrainer Mark Kirchner sein. Doch nach der langen Verletzungspause und vielen Problemen bei Hoffnungstr├Ągerin Franziska Preu├č habe man dieses Ziel schon vor den Spielen korrigieren m├╝ssen, sagte Frauen-Bundestrainer Kristian Mehringer: "Mit der goldenen und der bronzenen k├Ânnen wir schon zufrieden nach Hause reisen."

Preu├č war im Massenstart als Achte die beste DSV-Skij├Ągerin - ein vers├Âhnlicher Abschluss nach langer Leidenszeit inklusive acht Wochen ohne Wettk├Ąmpfe bis Anfang dieses Monats. "Daf├╝r, dass es das f├╝nfte Rennen ist, bin ich sehr zufrieden", sagte die Ex-Weltmeisterin. ├ťber 12,5 Kilometer war auch viel Gl├╝ck gefragt, da starke B├Âen f├╝r teilweise nicht beherrschbare Bedingungen sorgten. Das Rennen war einen Tag vorverlegt worden, weil es am Samstag noch schlimmer werden soll. "Es war wirklich sehr schwierig, weil der Wind sehr schwankend war. Man hat jeden Schuss wirklich mit Bedacht abgegeben", berichtete Preu├č.

Braisaz-Bouchet holf Gold f├╝r Frankreich

Insgesamt vier Schie├čfehler leistete sie sich und hatte 1:26,4 Minuten R├╝ckstand auf Olympiasiegerin Justine Braisaz-Bouchet aus Frankreich. Silber ging an Tiril Eckhoff aus Norwegen, dahinter holte deren Landsfrau Marte Olsbu R├Âiseland Bronze. Das Top-Trio leistete sich jeweils vier Schie├čfehler. F├╝r R├Âiseland war es im sechsten Rennen in China ihre f├╝nfte Medaille, nur in der Frauenstaffel gab es f├╝r die 31-J├Ąhrige nichts Z├Ąhlbares. Nie holte eine Biathletin bei Olympia bislang mehr Edelmetall.

Zwei Stunden sp├Ąter versuchte auch Doll alles, um doch noch eine Medaille mitzunehmen. Wer am Abschlusstag der Biathlon-Wettbewerbe viel riskierte, konnte viel gewinnen. "Ich hab gesagt, ich will die Medaille probieren", sagte Doll. Keine einzige Scheibe hatte er mit den ersten zehn Patronen verfehlt, doch stehend musste er erst zweimal und dann bei noch mehr Wind weitere viermal in die Strafrunde. "Da h├Ątte ich null oder einen Fehler mit einer schnellen Schie├čzeit gebraucht", sagte er. Der riskante Plan ging nicht auf.

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