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Andrea Petkovic: "Ich war selbstsüchtig und egozentrisch"


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Bittere Selbsterkenntnis: Petkovic gesteht große Fehler ein

Von t-online, sid
28.08.2012Lesedauer: 2 Min.
"Ich war egozentrisch und selbstsüchtig geworden", gesteht Andrea Petkovic ein.
"Ich war egozentrisch und selbstsüchtig geworden", gesteht Andrea Petkovic ein. (Quelle: dpa-bilder)
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Am Ende brachen alle Dämme bei Andrea Petkovic. Fluchtartig verließ der vom Verletzungspech gebeutelte Tennis-Star den Presseraum und konnte die Tränen nicht mehr zurückhalten. Dabei hatte die 24-Jährige noch Minuten zuvor ihre sportliche Situation nach dem keineswegs überraschenden Erstrunden-Aus bei den US Open gegen die Schweizerin Romina Oprandi (2:6, 5:7) erläutert. Wie gewohnt bild- und lebhaft, aber gleichzeitig gefasst und analytisch. Erst eine bittere Selbsterkenntnis, zu der sie während ihrer insgesamt achtmonatigen Zwangspause gekommen war, löste bei Petkovic einen Weinkrampf aus.

"Ich war egozentrisch und selbstsüchtig geworden. Mein Leben hat sich im letzten Jahr nur noch um Tennis gedreht", gestand die 24-Jährige nach ihrem ersten Grand-Slam-Turnier seit einem Jahr mit belegter Stimme. Es war eine gnadenlose Abrechnung mit sich selbst, die ganz spontan im Bauch des größten Tennis-Stadions der Welt stattfand. Und mit der dunklen Seite des Star-seins, die viele gefährliche Reize bereit hält, wie Petko jetzt weiß. "Ich habe Freunde und Familie vernachlässigt. Und jetzt, als ich verletzt war, waren genau sie für mich da", sagte sie und fing an, leise zu schluchzen.

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Neue Popularität und ihre Schattenseiten

Nach ihrem Sprung auf Platz neun der Weltrangliste in der vergangenen Saison war Petkovic in TV-Shows aufgetreten und hatte bei Plauschs mit Stars wie Hape Kerkeling oder Harald Schmidt ihre neue Popularität genossen. Ein Universal-Talent wie sie, ausgestattet mit einem Einser-Abi, vielseitig interessiert und um keinen frechen Spruch verlegen, kommt eben an. Auch abseits ihres Arbeitsplatzes. Und das gefiel Petkovic offenbar besonders.

Doch ausgerechnet die hartnäckige Rückenblessur und die Knöchel-OP, die die konstanteste Grand-Slam-Spielerin von 2011 aus der Bahn geworfen hatten, scheinen sie außerhalb des Courts wieder zurück auf den Pfad der Tugend geführt zu haben. Bei Petkovic klingt das so: "Aus schlechten Dingen können gute werden. Ich bin als Mensch gewachsen." Gute Voraussetzungen also, um geläutert die Mission Rückkehr in die Weltspitze anzugehen.

Petkovic: "Alles weg! Das ist mühsam und nervig"

Dass der Sprung in die Top 10 kein Selbstläufer wird, weiß Petkovic spätestens seit Montag. "Ich bin acht Monate ausgefallen und rechne damit, dass es genauso lange dauert, um wieder dahin zu kommen, wo ich war", sagte die Rechtshänderin. Gegen Oprandi halfen auch weder Wutausbrüche noch ein ominöses DIN-A4-Blatt, das sie sich am Ende des zweiten Satzes beim Seitenwechsel zu Gemüte führte. "Da standen ein paar mentale Sachen drauf. Bleib ruhig und so weiter", erklärte Petko, der die fehlende Matchpraxis gegen die um 19 Plätze schlechter eingestufte Oprandi deutlich anzumerken war.

38 unerzwungene Fehler unterliefen der Deutschen, die ihre Hilflosigkeit selbst am meisten spürte. "Ich habe mich gefühlt wie damals mit 15 Jahren und falsche Spielentscheidungen getroffen. Alles weg. Ich muss mir das wieder neu erarbeiten, das ist mühsam und nervig", sagte Petkovic, die Geduld nicht zu ihren Stärken zählt. Das Schwierigste sei, dass sie akzeptieren müsse, momentan auch gegen schwächer platzierte Gegnerinnen zu verlieren. Nick Bollettieri prophezeit der aktuellen Nummer 37 des Rankings einen "steinigen Weg" zurück. "Eine solch schwere Rückenverletzung steckt man nicht einfach so weg", so der Trainer-Guru. "Das beeinflusst alles, den Bewegungsablauf bei den Schlägen und die Dynamik." Und offenbar auch die Psyche.

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