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Das ist die Richterin aus dem Becker-Prozess

Von Kim Steinke

29.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Der vorerst letzte gemeinsame Weg: Boris Beckers Partnerin muss nach der Urteilsverkündung ohne ihn das Gericht verlassen. (Quelle: t-online)
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Boris Becker ist im Londoner Insolvenzprozess schuldig gesprochen worden. Die Frau hinter dem Urteil: Deborah Taylor. Und Becker ist nicht der erste Prominente, den sie verurteilte.

Am 21. März 2022 begann in London der Prozess gegen Boris Becker, der am heutigen Freitag zu Ende ging. Neben der Tennisikone stand in den vergangenen Wochen besonders eine Frau im Fokus: Richterin Deborah Taylor. Diejenige, die über das Schicksal des 54-Jährigen mitentscheiden sollte. Und Taylor ist keine Unbekannte, denn sie leitete bereits den Prozess eines anderen Prominenten: Julian Assange.

Im Mai 2019 bestrafte sie den Wikileaks-Gründer wegen Verstoßes gegen die Kautionsauflagen mit 50 Wochen Haft. Ein Strafmaß, das damals als hart bezeichnet wurde. Unterstützer Assanges riefen damals zu Taylor "Schande über Sie".

Das ist Deborah Taylor:

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Fast drei Jahre später wurde die Richterin erneut in einem Fall mit einem Prominenten eingesetzt. Bei Boris Becker ging es zwar nicht um Kautionsauflagen, aber um den Vorwurf der "Insolvenzverschleppung". Dem ehemaligen Tennisstar wurde vorgeworfen, Vermögen, wie Immobilien, Konten und wichtige Trophäen, in dem Insolvenzverfahren gegen ihn verschleiert zu haben. Der 54-Jährige wies die Vorwürfe zurück.

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Von Geburt an mit dem Gesetz vertraut

Privat ist über Deborah Taylor wenig bekannt. Was bekannt ist, ist der Beruf ihres Vaters: Richter. Als "Lord Justice" bekleidete Peter Taylor von 1992 bis 1996 eins der wichtigsten Ämter im britischen Rechtssystem. Und so kam auch seine Tochter Deborah früh mit dem Gesetz in Kontakt und machte selbst Karriere. So kam sie auch zum Fall Boris Becker.

Taylor führte den Prozess ruhig, aber bestimmt. Von Beginn an machte sie der Jury klar, Beckers Karriere außer Acht zu lassen. "Sie müssen alles, was Sie über diesen Fall gehört haben, und alles, was Sie über den Angeklagten wissen, beiseite lassen und bei null beginnen. Sie müssen die Berühmtheit des Angeklagten ignorieren und ihn genauso behandeln, wie Sie jemanden behandeln würden, von dem Sie noch nie gehört hätten und der nicht im Blickpunkt der Öffentlichkeit steht."

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Auch wenige Tage vor der Urteilsverkündung mahnte sie die Geschworenen erneut, mit niemandem in ihrem Umfeld über das Verfahren zu sprechen. Die Regeltreue, die sie aufgrund ihres Berufs ohnehin aufweisen muss, forderte sie klar von der Jury.

Und auch zum Ende des Prozesses blieb sie nüchtern. Sie listete trocken auf, was der ehemalige Profi, die Staatsanwaltschaft und die Verteidiger seit Beginn des Prozesses Ende März vorgebracht hatten.

Keine Rede, die im Kopf blieb. Aber sie erfüllte die Pflicht. Genau das, was Taylor wollte.

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