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Künftig wohl keine Männer-Abfahrt mehr in Garmisch

Von sid
Aktualisiert am 12.04.2022Lesedauer: 1 Min.
Andreas Sander: Geht es nach Plänen des Weltverbands FIS werden der deutsche Ski-Rennfahrer und seine Kollegen in der kommenden Saison nicht mehr die Kandahar in Garmisch herunterrasen.
Andreas Sander: Geht es nach Plänen des Weltverbands FIS, werden der deutsche Ski-Rennfahrer und seine Kollegen in der kommenden Saison nicht mehr die Kandahar in Garmisch herunterrasen. (Quelle: Sven Simon/imago-images-bilder)
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Ein heftiger Rückschlag für den deutschen Skisport bahnt sich an: Einem Medienbericht zufolge streicht der FIS Garmisch aus dem Abfahrt-Saisonkalender. Das Rennen soll demnach in Asien stattfinden.

Im alpinen Weltcup-Winter 2022/23 soll es keine Männer-Abfahrt auf der legendären Kandahar von Garmisch geben. Über entsprechende Pläne des Internationalen Skiverbandes FIS berichtete am Montag der Bayerische Rundfunk. Demnach sehe der Rennkalender "nur zwei Damenrennen auf der Kandahar und einen Slalom der Herren am Gudiberg" in Partenkirchen vor.

DSV zeigt sich "sehr verärgert"

Die Verantwortlichen beim Deutschen Skiverband (DSV) und in Garmisch-Partenkirchen, hieß es, seien "sehr verärgert". Er sei "regelrecht geschockt", sagte Florian Fischer, Vorstand des Skiclubs Garmisch, dem BR.

FIS-Präsident Johan Eliasch wolle dem Kalender einen internationaleren Anstrich geben und Rennen beispielsweise nach China vergeben. Die Kandahar zählt neben der Lauberhorn-Abfahrt in Wengen oder der Streif in Kitzbühel zu den berühmtesten und gefährlichsten Pisten.

Garmisch-Partenkirchen bewirbt sich neben Crans-Montana/Schweiz, Narvik/Norwegen und Soldeu/Andorra um die Ausrichtung der Ski-WM 2027. Die Entscheidung fällt Ende Mai.

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