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Oscars 2023: "Im Westen nichts Neues" räumt ab – großer Triumph bleibt aus


Oscar-Verleihung 2023
Deutscher Film räumt ab – großer Triumph bleibt aus

Von t-online, mbo

Aktualisiert am 13.03.2023Lesedauer: 3 Min.
"Im Westen nichts Neues": Christian M. Goldbeck, Edward Berger und James Friend mit ihren Pscar-Trophäen.Vergrößern des Bildes"Im Westen nichts Neues": Christian M. Goldbeck, Edward Berger und James Friend mit ihren Pscar-Trophäen. (Quelle: AP Photo/John Locher)
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Die 95. Academy Awards sind vorüber. Besonderes Augenmerk lag auf "Im Westen nichts Neues" – der geht als erfolgreichster deutscher Film in die Geschichte ein, nicht aber als Abräumer des Abends.

Alle Oscars des Jahres 2023 sind vergeben. Die meisten Preise hat der Favorit "Everything Everywhere All at Once" abgeräumt. Von elf Nominierungen hat das Indiedrama sieben in Goldjungen umgesetzt. Das Sci-Fi-Spektakel wurde auch in der wichtigsten Kategorie als "bester Film" ausgezeichnet.

Vier Oscars für "Im Westen nichts Neues"

Die deutsche Netflix-Produktion "Im Westen nichts Neues", die mit neun Chancen am zweitmeisten nominiert war, konnte sich gegen diesen starken Konkurrenten zwar nicht behaupten, aber doch vier Nominierungen im Laufe der glamourösen Gala in Los Angeles in Preise verwandeln.

Ein geschichtsträchtiger Abend geht also für Regisseur Edward Berger, sein Team und den Cast zu Ende. Und: Mit dem Antikriegsdrama "Im Westen nichts Neues" hat seit 2007 wieder ein deutscher Film den Auslandsoscar eingeheimst. Hinzukommen Preise in den Kategorien "bestes Szenenbild", "beste Kamera" und "beste Filmmusik".

Hier sehen Sie die Auszeichnungen in den wichtigsten Oscar-Kategorien im Überblick:

  • Bester Film: "Everything Everywhere All at Once"
  • Beste Hauptdarstellerin: Michelle Yeoh in "Everything Everywhere All at Once"
  • Bester Hauptdarsteller: Brendan Fraser in "The Whale"
  • Beste Regie: Daniels für "Everything Everywhere All at Once"
  • Beste Nebendarstellerin: Jamie Lee Curtis in "Everything Everywhere All at Once"
  • Bester Nebendarsteller: Ke Huy Quan in "Everything Everywhere All at Once"
  • Bester internationaler Film: "Im Westen nichts Neues"
  • Bestes Originaldrehbuch: "Everything Everywhere All at Once"
  • Bestes adaptiertes Drehbuch: "Die Aussprache"
  • Bestes Szenenbild: "Im Westen nichts Neues"
  • Beste Kamera: "Im Westen nichts Neues"
  • Beste Filmmusik: "Im Westen nichts Neues"
  • Bester Ton: "Top Gun: Maverick"
  • Bester Originalsong: "RRR"
  • Bestes Kostümdesign: "Black Panther: Wakanda Forever"
  • Bestes Make-up und Haarstyling: "The Whale"
  • Beste visuelle Effekte: "Avatar: The Way of Water"
  • Bester Dokumentarfilm: "Nawalny"
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Insgesamt wurden Filme in 23 Kategorien geehrt. US-Comedian Jimmy Kimmel führte durch den Abend. Musikalische Unterhaltung gab es unter anderem von Lady Gaga, die den Soundtrack zu "Top Gun: Maverick" lieferte, sowie von Rihanna, die jenen für "Black Panther: Wakanda Forever" interpretierte.

Glamouröse Abendroben

Vor der Verleihung zeigten sich die Hollywoodstars auf dem in diesem Jahr champagnerfarbenen Teppich. Sehr glamourös kam Schauspielerin Cara Delevingne zu der Veranstaltung, die auf einen tiefen Beinschlitz setzte oder Ex-"Desperate Housewives"-Star Eva Longoria, die wiederum wählte ein Kleid mit speziellem Dreiecksausschnitt. Hier können Sie sich die schönsten Looks des Abends ansehen.

Besonders die schwangere Sängerin Rihanna stach aus der Masse heraus. Auf dem Teppich trug sie ein schlichtes schwarzes Kleid mit Cut-Outs, transparenten Details und Teilen aus Leder.

Bei ihrer Performance auf der Bühne dann umgaben Strassfäden ihren Babybauch.

Wer sich von diesem Abend große Emotionen erhoffte, der wurde nicht enttäuscht. Unter anderem Schauspieler John Travolta wurde sehr emotional. Er kündigte den "In Memoriam"-Part an, in dem den im vergangenen Jahr gestorbenen Persönlichkeiten der Filmbranche gedacht wurde. Der "Grease"-Star, der seine Kollegin und Freundin Olivia Newton-John verloren hatte, kämpfte dabei mit den Tränen. Hier lesen Sie mehr dazu.

Auch die Dankesreden waren gefühlvoll. Direkt zu Beginn der Verleihung konnte es Ke Huy Quan kaum glauben, dass er für seine Rolle in "Everything Everywhere All at Once" den Preis als "bester Nebendarsteller" erhielt. Er berichtete, wie er zur Schauspielerei kam und fing dabei in einem Flüchtlingslager an, in dem er war, nachdem er mit seinen Eltern Ende der Siebzigerjahre aus Vietnam geflohen war. Ke Huy Quan sagte: "Irgendwie bin ich hier auf Hollywoods größter Bühne gelandet. Man sagt, dass solche Geschichten nur in Filmen passieren. Ich kann nicht glauben, dass es mir passiert ist. Das – das – ist der amerikanische Traum!"

Bis auf die bewegenden Reden der Sieger und Travoltas kurzen Tränenmoment ging um 4.30 Uhr deutscher Zeit mit der 95. Oscar-Verleihung ein ansonsten erstaunlich unpolitischer und höhepunktarmer Abend zu Ende.

Verwendete Quellen
  • ProSieben: Liveübertragung der Oscars in der Nacht vom 12. auf 13. März 2023
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