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Iron Maidens "Book Of Souls" ist die fast ganz große Oper

Von t-online
Aktualisiert am 08.09.2015Lesedauer: 2 Min.
Iron Maidens neueste Werk "Book Of Souls".
Iron Maidens neueste Werk "Book Of Souls". (Quelle: Iron Maiden)
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Iron Maidens "The Book of Souls" beginnt grandios-theatralisch und endet besser. Dazwischen ist auch mal Zeit zum Bier holen. Und um den Bruce-Dickinson-Mannen die Synthies wegzunehmen.

Iron Maiden": Book Of Souls"

Elf Tracks, 92 Minuten lang, drei Stücke über zehn Minuten, eines davon gut 18 (!) Minuten: "The Book Of Souls" ist seit dem Debüt "Iron Maiden" von 1980 das 16. Studioalbum der Band. Machen die Rock-Opas jetzt Rock-Oper? Ja - und nein. Denn das Album ist ein Wechselspiel von knackig-rotzigen Tracks und Hymnen epischen Ausmaßes.

Bereits der Opener "If Eternity Should Fail" knallt rein: Wer über das etwas zu pathetische Synthie-Trompeten-Intro hinwegsieht, darf sich an Dickinsons salbungsvoll geraunte Zeile "Here Is The Soul Of A Man", ordentlichem Ride-Becken-Geklingel und ein Ende mit Westerngitarre erfreuen. Ganz so variabel ist die Stimme des Maiden-Frontmannes nicht mehr - aber gottseidank: Der Mann hat den Krebs besiegt.

Iron Maiden können es noch rockig

Ganz anders kommt "Death Or Glory" daher: Snare-Drum-Geschrammel am Anfang, knackig-kurzer Power-Rock für die "Ich-geb's-Dir-dreckig-Fraktion" - oder um es mit Dickinsons Worten auszudrücken: "Death Or Gory It's All The Same". Einer der besten Tracks. Ähnlich rockig-mitreißend: "When The River Runs Deep", der fünfte Track vom Album. Was die "Eisernen Junfgrauen" aber geritten hat, ausgerechnet "Speed of Light" auszukoppeln, ist rätselhaft. Der Track ist der langweiligste des Albums, wenig inspiriert und ohne Durchschlag.

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Sehr getragen dagegen und sehr pathetisch mit Synthie-Geigen-Ausklang ist "The Great Unknown". Da darf auch der Dickinson'sche Pathos nicht fehlen: "When The World Has Fallen, I'll Stand Alone". Etwas zu theatralisch.

Song in Erinnerung an Robin Williams

Auch theatralisch, aber würdevoll arrangiert ist "Tears Of A Clown" für den depressiven, mittlerweile verstorbenen US-Komiker Robin Williams mit der wunderbaren Zeile: "Tomorrow Comes/Tomorrow Goes/Bt The Cloud/Remains The Same/Wonder Why He's/Feeling Drowned/Tears Of A Clown".

Etwas schwülstig geht es auch "The Man Of Sorrows" weiter, bei dem man sich aber spätestens fragt: Müssen diese Synthie-Sounds denn dauernd sein? Dafür entschädigt der letzte Track des Albums - nach bald 40 Jahren übrigens das erste Doppel-Studioalbum.

Ganz große Oper

"Empire Of The Clouds" ist epische 18:01 Minuten lang, beginnt mit einem zweiminütigem Piano-Intro, es folgt eine Marsch-Snare - bis dann der eindringlich-beschwörende Gesang von Dickinson einsetzt, um nach über einer Viertelstunde ein besinnliches Ende zu nehmen. Das ist ganz große Oper.

Auch wenn zuweilen weniger Synthies mehr gewesen wären und dafür mehr Gitarren mehr - "The Book Of Souls" wird sich im Gehörgang festsetzen. Dass es Iron Maiden nach bald 40 Jahren Bandgeschichte immer noch können keine Frage. Und so furchterregend frech wie auf dem Cover hat man Eddie auch noch selten gesehen.

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"Book Of Souls" von Iron Maiden ist am 4. September 2015 erschienen.

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Von Nils Kögler
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