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Comeback - P.P. Arnold: Nach 50 Jahren zurück im Rampenlicht

Comeback  

P.P. Arnold: Nach 50 Jahren zurück im Rampenlicht

12.08.2019, 13:15 Uhr | dpa

Comeback - P.P. Arnold: Nach 50 Jahren zurück im Rampenlicht. P.

P.P. Arnold ist bereit für neue Abenteuer. Foto: Gered Mankowitz/earMUSIC/Chateau du pop. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Sie sang bei Konzerten und auf wichtigen Alben der Allergrößten mit: Peter Gabriel, Mick Jagger, Rod Stewart, Eric Clapton, Barry Gibb, Roger Waters und viele andere Stars liebten ihre tolle Soulstimme. Doch als eigenständige Künstlerin schaffte P.P. Arnold nie den verdienten Durchbruch.

Umso größer ist nun die Überraschung, wenn man "The New Adventures Of ... P.P. Arnold" hört, ihr großes Solo-Comeback. Laut Plattenfirma earMUSIC ist es das erste Album seit 51 Jahren mit neuem Material der 1946 als Patricia Ann Cole in Los Angeles geborenen Sängerin.

Und was für eines: 15 Lieder, 67 Minuten - mit Sixties-Pop im Stil eines Burt Bacharach, Soul und Gospel, Streicher- und Piano-Balladen, energischen House- und Funk-Tracks sowie einem Spoken-Word-Stück ist die stilistische Bandbreite riesig. Die Stimme der inzwischen 72-Jährigen klingt in der opulenten Hochglanz-Produktion so voll und nobel wie eh und je.

Nach dem Debüt "The First Lady Of Immediate" (1967) und dem Nachfolger "Kafunta" (1968) wurde P.P. Arnold vor allem in Großbritannien weiterhin hoch geschätzt, wo sie an vielen Pop- und Soul-Aufnahmesessions teilnahm. 2007 war ihr Name immerhin mal wieder groß auf einem Albumcover zu lesen - bei "Five In The Afternoon", einem feinen Duo-Werk mit dem englischen Sänger, Songwriter und Produzenten Robert Howard alias Dr. Robert.

Unveröffentlichtes aus den späten 60ern und frühen 70ern erschien dann 2017 unter dem Titel "The Turning Tide". So mancher Kenner war verblüfft, was für ein Juwel da jahrzehntelang verschütt gegangen war.

Für P.P. Arnolds endgültige Rückkehr zeichnen nun erneut Briten verantwortlich - vor allem Steve Cradock als Produzent, Musiker von The Specials und Paul Weller als Songschreiber. Geboten werden aber auch eigene Lieder und Coverversionen von Bob Dylan, Mike Nesmith und Sandy Denny. Fast alles gelingt. Ein staunenswertes Spätwerk.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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