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8 Arms To Hold You - Tito & Tarantula: Die Horror-Spinne ist zahm geworden

8 Arms To Hold You  

Tito & Tarantula: Die Horror-Spinne ist zahm geworden

01.10.2019, 06:05 Uhr | dpa

8 Arms To Hold You - Tito & Tarantula: Die Horror-Spinne ist zahm geworden. Tito Larriva hat die Songs zum neuen Album mit seiner Tochter Lolita geschrieben.

Tito Larriva hat die Songs zum neuen Album mit seiner Tochter Lolita geschrieben. Foto: Manfred Pollert. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Seit der Vampir-Komödie "From Dusk Till Dawn" (1996) zählen sie zum Umfeld der US-Kultregisseure Robert Rodriguez und Quentin Tarantino. Von diesem Ruf konnte die Wüsten-Bluesrock-Truppe Tito & Tarantula ganz gut leben.

Auch auf ihrem neuen Album gibt es nun wieder Anspielungen auf das Horrorgenre: Der Plattentitel "8 Arms To Hold You" lässt an tödliche Umarmungen eines Insekts denken, das Cover-Artwork zeigt ein leicht gruseliges, blutrotes Porträt des in Mexiko geborenen Frontmanns Tito Larriva (66).

Das war's dann aber auch schon mit dem Schrecken, den diese knapp 40 Minuten lange Platte verbreitet. Wenig aufregender Blues, Pop und etwas Gospel-Soul ("Virtues Glow") sind zu hören, einige hübsche Texmex-Balladen ("Animal Dream", "Heart Of Hearts"). Die Horror-Spinne ist ziemlich zahm geworden.

"Tarantism" aus dem Jahr 1997 - mit Songs wie "After Dark" aus dem Kino-Klassiker mit George Clooney, Harvey Keitel und Salma Hayek - war da schärfer, giftiger, origineller. Der Auftritt von Tito & Tarantula als Hausband der vampirverseuchten Spelunke "Titty Twister" begründete für den Schauspieler und Sänger eine solide Karriere.

"8 Arms To Hold You" sei "die Quintessenz aus einem Haufen neuer Songs, die ich gemeinsam mit meiner Tochter Lolita geschrieben habe", erzählte Larriva über das in El Paso/Texas aufgenommene Werk. Es sei inspiriert von seinem Vater, der kurz vor den Sessions starb - hörbar im melancholischen "Somewhere Between". Mehr als ein grundsolides Mainstream-Blues-Album ist dabei jedoch nicht herausgekommen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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