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Johannes Oerding über Ina Müller: "Manöverkritik gibt es immer"


"Ina Müller ist darin viel besser als ich"

Von Sebastian Berning

Aktualisiert am 22.11.2022Lesedauer: 4 Min.
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Johannes Oerding: Mit seinem neuen Album "Plan A" stieg er auf Platz 1 der Charts ein.
Johannes Oerding: Mit seinem neuen Album "Plan A" stieg er auf Platz 1 der Charts ein. (Quelle: Thomas Leidig)
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Was hat Johannes Oerding eigentlich vor seinem Durchbruch als Musiker gemacht? Das verrät er im Interview mit t-online. Und auch welche Rolle Ina Müller für ihn spielt.

Im Internet lassen sich schnell Informationen über Prominente finden. Eine Google-Anfrage, ein Blick bei Wikipedia und schon finden sich ihre jüngsten Erfolge, größten Niederlagen und der aktuelle Beziehungsstatus. Anders bei dem Musiker Johannes Oerding.

Über ihn ist nur wenig bekannt – abgesehen von seinen Erfolgen: Die sind von "Erste Wahl" bis hin zum neuen Nummer-1-Album "Plan A" gut dokumentiert. Fans wissen zudem, dass er in Hamburg lebt und mit der Moderatorin und Sängerin Ina Müller liiert ist. Doch gemeinsame Auftritte meiden die beiden. Pärchenfotos auf ihren Social-Media-Kanälen gibt es keine. Im Gespräch mit t-online erzählt der 40-Jährige jetzt erstmals mehr über sich – aber auch seine Partnerin.

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t-online: Über Ihr Leben vor der Gesangskarriere ist wenig bekannt. Was haben Sie früher gemacht?

Johannes Oerding: Mein vorheriges Leben war den dörflichen Konventionen gewidmet: Im Sinne von: vernünftigen Schulabschluss machen, damit die Eltern beruhigen und etwas Gescheites studieren.

Und so war es auch bei Ihnen?

Ja, ich habe mein Abi mehr schlecht als recht ergattert, bin dann nach Holland gegangen und habe dort Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Marketing studiert. Ich hatte vorher einige Fachrichtungen an diversen Unis ausprobiert und war irgendwie nie glücklich. Das Studium in den Niederlanden konnte ich neben der Musik durchziehen, weil es dort ein bisschen einfacher war (lacht).

Wann haben Sie neben dem BWL-Studium gemerkt, dass es Sie mehr zur Musik zieht?

Das Studium war mir tatsächlich ein wenig egal, weil ich schon wusste, dass ich Musik machen werde. Ich habe das durchgezogen, weil es irgendwie ging, aber ich habe bei den meisten Klausuren gefehlt. Konsequenterweise habe ich auch bei der Diplomvergabe als Einziger gefehlt (lacht). Ich musste ein Konzert spielen und hatte noch Karten für Deutschland gegen Ecuador.

Sie waren 26, als Ihr Debüt auf den Markt kam. Ab wann konnten Sie von der Musik leben?

Ich würde sagen, mit Anfang 20, als ich nach Hamburg gezogen bin. Also auch schon während des Studiums.

Ach, das klappte ohne großen Plattenvertrag?

Ja, aber ich hatte Glück, dass ich mir in Hamburg damals als Sänger schon einen Namen gemacht hatte. Ich habe in diversen Livebands gesungen, trat in Nachtclubs auf der Reeperbahn auf und habe mir so meine Kröten verdient. Das war ein schöner Zustand, weil ich genug Geld hatte, um mir die Miete leisten zu können, und es sogar noch genügend Essen im Kühlschrank gab (lacht).

Sie haben nie an einer Castingshow teilgenommen – macht Sie das mit Blick auf den eigenen Erfolg stolz?

Ich würde lügen, wenn ich Nein sagen würde. Ich wollte nie Castingshowstar werden. Irgendwie ist es mein Wunsch gewesen, das aus eigener Kraft zu schaffen. Mit eigenen Songs, eigenen Geschichten ohne ein von einer Plattenfirma konstruiertes Feature mit einem größeren Künstler. Ich wollte es mir selbst beweisen. Aber dafür brauchte es mehr Zeit und Geduld.

Sie machen Musik, treten in TV-Formaten wie "Sing meinen Song" auf, stehen auf der Bühne. Braucht man als Musiker andere Standbeine?

Theoretisch braucht man das nicht. Rein wirtschaftlich kommt man zurecht, wenn man ein etablierter Künstler ist, der Alben rausbringt und auf Tour geht. Aber für mich gehört es zum großen Ganzen, in allen Bereichen stattzufinden.

Dieses große Ganze, ist das etwas, was Sie sich von Ihrer Partnerin Ina Müller abgeschaut haben?

Ina ist darin viel besser als ich. Sie ist sehr viel gelassener und sagt, dass sie in einem Jahr ihre Sendung macht, dann geht sie auf Tour und dann erst nimmt sie eine neue Platte auf. Bei mir ist irgendwie immer alles auf einmal. Ich wünschte, ich könnte das trennen. Ich habe viel gelernt von ihr.

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Was genau?

Vor allem mich an den richtigen Stellen mal zurückzulehnen oder auch mal Nein zu sagen. Gleichzeitig habe ich von ihr gelernt, wie ich meinem inneren Radar und meinem Drive folge, um Sachen durchzuziehen.

Ina Müller ist TV-Profi. Hat sie Ihre ersten TV-Auftritte eigentlich kommentiert und Ihnen Tipps gegeben?

Das macht sie noch immer (lacht)! Vor zwei Stunden erst habe ich Ina einen Videoausschnitt von einem Konzert neulich gezeigt, und sie hat gleich meine Körperhaltung angesprochen. Wenn ich keine Gitarre in der Hand halte, habe ich immer mit meinem Finger rumgefuchtelt. Manöverkritik von Ina gibt es immer. Ich möchte das aber auch.

Bleibt bei den vielen Jobs, für die Sie durchs Land reisen, überhaupt Zeit für die Partnerschaft?

Ich glaube, man muss eine ziemlich hohe Toleranzgrenze haben.

Inwiefern?

Ina und ich sind viel unterwegs, die meiste Zeit unabhängig voneinander. Es kommt manchmal vor, dass man sich wochenlang nicht sieht. Das muss man auch abkönnen – Gott sei Dank können wir das!

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Verwendete Quellen
  • Eigenes Interview mit Johannes Oerding
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