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Samu Haber im Interview


Samu Haber über sein neues Album, Helene Fischer und "The Voice"

Nadine Hofmann

18.12.2013Lesedauer: 4 Min.
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Samu Haber ist in Deutschland zur Zeit Everybody's Darling.
Samu Haber ist in Deutschland zur Zeit Everybody's Darling. (Quelle: CTK Photo)
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t-online:

An den ersten Demos haben wir an verschiedenen Orten auf der Welt gearbeitet. Die eigentlichen Bandparts wurden in den Pentrax Studios aufgenommen. Es ist ein sehr cooler Ort. 2012 haben wir dort bereits "Hollywood Hills" aufgenommen und es fühlte sich verdammt gut an, wieder zurück zu kommen. Dass ich nackt bei den Aufnahmen war, daran kann ich mich nicht erinnern. Nur mit einem Handtuch um meine Hüften - ja ein paar Mal.

t-online: Viele eurer Lieder handeln von Liebe, Schmerz und den Herausforderungen des Lebens. Wie viele persönliche Erfahrung fließen in eure Texte mit ein?

Jede Geschichte in einem Song handelt davon, was mir oder Personen, die mir sehr nahe stehen, wiederfahren ist. Dieser Weg ist einfacher, weil man eine persönliche Beziehung zu der Geschichte hat. Aber wie auch immer - zu persönliche Dinge gebe ich niemals der Öffentlichkeit preis.

t-online: Eure Texte enthalten sehr viele tröstende Worte für solche, die gerade eine harte Zeit durchleben. Wie wichtig ist es für dich, jemanden mit deinen Texten zu berühren oder zu helfen?

Sowas kann man leider nicht planen. Ich bin immer super glücklich, wenn mir jemand erzählt, dass meine Songs ihm durch eine schwere Zeit geholfen haben. Das ist das Beste, was Musik machen kann. Ich denke, das ist einer der Hauptgründe, warum Musik überhaupt existiert.

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t-online: Eure Single "Lifesaver" ist jemandem ganz Besonderen in deinem Leben gewidmet. Wo würdest du heute ohne diese Person stehen?

Ich will gar nicht daran denken, wie ein Leben ohne diese Lebensretter aussehen würde. Aber so läuft das Leben nun mal. Die besonderen Menschen in deinem Leben helfen dir, harte Zeiten durchzustehen und du machst dasselbe, wenn du an der Reihe bist.

t-online: Ihr habt viel Neues auf eurem neuen Album ausprobiert. Was inspiriert euch während des Songwritings? Und habt ihr bestimmte Vorbilder aus dem Musikbusiness?

Das Coolste ist, dass wir keinem bestimmten Genre angehören. Klar - wir sind eine Rockband - aber das heißt nicht automatisch, dass wir uns nur auf diese Rock-Pop-Schiene beschränken müssen. Ich denke auch nicht wirklich in Genres. Ich will einfach coole Dinge und coole Sounds genießen - ganz egal ob Schlager, Heavy Metal oder sonst was.

t-online: Ihr geht nächstes Jahr auf Tour. Wie kann ich mir einen typischen Tour-Tag vorstellen?

Man macht eigentlich nicht viel. Aufstehen gegen elf Uhr, dann gibt es erst mal ein leichtes Frühstück. Dann ab ins Fitnessstudio oder Joggen. Danach Soundcheck um 16 Uhr. Abendessen und Interviews zwischen 17 und 18 Uhr und dann nochmal ein kleines Nickerchen. Spätestens eine Stunde vor dem Konzert muss ich dann aufstehen und dann geht es auf die Bühne. Nach der Show gibt es dann noch gutes Essen und ein Glas Wein und dann geht es ab ins Bett. Es ist erstaunlich, wie viel man auf Tour schläft.

t-online: Wir haben uns gefragt, warum so viele international erfolgreiche Dark-Rockbands aus Finnland kommen. Bands wie HIM, Apocalyptica, The 69 Eyes, Lordi oder Nightwish zum Beispiel. Und warum Finnen so auf Heavy Metal, Death Metal oder Gothic Metal stehen. Hängt das vielleicht mit der langen Dunkelheit im Winter zusammen oder ist das nur ein Klischee?

Das kann ich nicht sagen. Es kann die Dunkelheit sein, obwohl das Wetter im Süden von Helsinki ähnlich ist wie in Hamburg. Also kann das nicht der einzige Grund sein.

t-online: Ich habe gelesen, dass du gerne Lieder von Helene Fischer hörst. Was magst du so an ihr? Und gibt es noch andere deutsche Künstler, die du gut findest?

Helene ist so cool! So erfolgreich, aber trotzdem so nett. Außerdem arbeitet sie hart. Ich habe alle ihre Alben runter geladen, die es bei iTunes gab, während ich Deutsch für "The Voice" gelernt habe. Helene, Max Herre und Silbermond sind meine Top drei.

t-online: Seit "The Voice of Germany" bist du Everybody's Darling in Deutschland. Profitiert deine Band Sunrise Avenue auch von deinem Erfolg in Deutschland?

Nein! Ich behalte all das Geld und den Ruhm für mich und stelle die anderen Jungs in die Ecke. Ich mache nur Spaß.

t-online: Die Jungs von The BossHoss haben uns in einem Interview erzählt, dass sie erst Angst davor hatten, sich als Juroren in eine Castingshow zu setzen. Sie haben gedacht, es könnte auch ihrem Image schaden. Hattest du ähnliche Bedenken?

Ein Coach zu sein ist immer eine Ehre und es ist in jedem Fall gut für die Karriere. Ich finde den ganzen Bullshit - was ist cool und was nicht - einfach nur kindisch. Wenn du ehrlich und du selbst bist, kann eine TV-Show deinem Leben nicht schaden. Ich habe mich nur vor der deutschen Sprache gegraut. Ich hatte so Angst.

t-online: Wirst du auch im nächsten Jahr wider Coach bei "The Voice" sein?

Ich weiß es nicht. Ich genieße erst noch diese Staffel und dann muss ich sehen, welche Optionen ich im nächsten Jahr habe.

t-online: Es war offensichtlich, dass es dir manchmal sehr schwer gefallen ist, ein Talent aus dem Rennen zu schmeißen. Bei Dolo zum Beispiel. Versuchst du, mit den ausgeschiedenen Talenten in Kontakt zu bleiben?

Ja. Das ist die einzig harte Seite an der Show. Aber sie alle wissen, wie das Spiel läuft und niemand sollte sich danach über die Regeln beschweren. Manche von ihnen tun es trotzdem. Mit manchen Talenten stehe ich noch in Kontakt.

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