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Gregor Meyle: Ohne Stefan Raab wäre er heute kein Musiker

Interview mit Gregor Meyle  

Ohne Stefan Raab wäre er heute kein Musiker

16.06.2014, 21:22 Uhr | nho

Gregor Meyle: Ohne Stefan Raab wäre er heute kein Musiker. 2014 ist ein erfolgreiches Jahr für Gregor Meyle. (Quelle: Meylemusic (Tonpool))

2014 ist ein erfolgreiches Jahr für Gregor Meyle. (Quelle: Meylemusic (Tonpool))

"Wer ist Gregor Meyle?", dachten sich sicher viele Zuschauer der Vox-Sendung "Sing meinen Song - Das große Tauschkonzert", als die Kandidaten der Musik-Show bekannt gegeben wurden. Doch mittlerweile dürfte der talentierte Musiker, der erst kürzlich sein viertes Album mit dem Titel "New York - Stintino" veröffentlicht hat, mehreren Menschen ein Begriff sein. Denn in der Vox-Show stellte er sein großes Talent unter Beweis, sein Album stieg auf einem sensationellen Platz fünf in die Charts ein und Xavier Naidoo, der Meyle im Laufe seiner Karriere schon oft unterstützte, lobte ihn in den höchsten Tönen. Im Interview mit t-online.de sprach Gregor Meyle über seinen derzeitigen Erfolg, seine Erfahrungen mit den anderen Teilnehmern von "Sing meinen Song" und seine Zeit als Castingshow-Kandidat bei Stefan Raab.

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t-online.de: Was hast du dir als erstes gedacht, als Naidoo dich für "Sing meinen Song" ausgewählt hat?

Gregor Meyle: Heilige Scheiße!

Die Lagerfeuer-Szenen aus "Sing meinen Song" wirkten immer sehr persönlich, fast schon privat und authentisch. Man denke nur an das "Tränenmeer" in der Gabalier-Ausgabe. Woran lag es, dass so viel Intimität entstanden ist?

Ich glaube, man merkt der Sendung an, dass wir einfach genau so sind und keine Rolle gespielt haben. Wir sind alle mit sehr viel Respekt aufeinander zugegangen und haben versucht aus den Songs der anderen unsere eigenen zu machen. Das sind Geschenke, die wir uns gegenseitig gemacht haben. Dazu kam, dass wir ja nicht nur in der Zeit, in der die Kamera lief zusammen waren. Wir lieben alle Musik und darum geht es!

Was war für dich das absolute Highlight der Show?

Die Tatsache, dass ich dabei sein durfte.

Welche Musiker würdest du in die zweite Staffel packen, wenn du das entscheiden dürftest?

Paul McCartney, Jamie Cullum, Gregory Porter, Norah Jones, Diana Krall und Elvis Costello. (lacht)

Welcher der "Sing meinen Song"-Sänger hat dich am meisten beeindruckt?

Sie haben mich alle auf ihre ganz persönliche Art und Weise beeindruckt. Es war mir eine große Ehre, alle mal ganz privat kennen zu lernen.

Durch das Musikexperiment in Südafrika hat sich dein Leben verändert. Gibt es auch negative Erfahrungen, die du seitdem erfahren hast?

Ich hab weniger Zeit für Privates.

Im Sommer 2007 hast du bei der Castingshow mit dem schönen Namen "Stefan sucht den Superstar, der singen soll, was er möchte und gerne auch bei RTL auftreten darf" mitgemacht. Würdest du das heute nochmal tun?

Wenn ich das damals 2007 nicht gemacht hätte, würde ich heute wahrscheinlich nicht als Profimusiker arbeiten können. Ich durfte ja dort schon damals einer breiten Masse meine eigenen Songs präsentieren und hab diese Chance bestmöglich genutzt. 

Wie war es für dich als "Zweiter" nicht so im Rampenlicht zu stehen wie Stefanie Heinzmann?

Wirklich gewinnen wollte ich gar nicht. Die Show war für mich ein tolles Sprungbrett in die Richtung langfristig Musik zu machen. Als Zweiter hatte ich aber viel mehr Freiheiten, konnte viel mehr das machen, was ich wirklich wollte. Ich hab’s der Stefanie sehr gegönnt. Wir sind bis heute befreundet.

Deine Songs schreibst du gerne in der Abgeschiedenheit und auch sonst bist du viel unterwegs. Was sagt deine Freundin dazu? Gab es auch schon mal Ärger deswegen?

Meine Freundin, meine Familie und meine Freunde sind mir unendlich wichtig. Ich nehme mir immer Zeit für sie. Klar ist die Zeit im Moment etwas limitierter. Dafür ist sie dann intensiver. Und wir fahren gemeinsam in den Urlaub.

Du hast schon mal darüber nachgedacht, ganz mit dem Musikmachen aufzuhören. Was hat dich letztendlich davon abgehalten? Und was wäre dein Plan B?

Finanziell war es damals halt ein bisschen eng. Ich habe aber gute Freunde, die mir geholfen haben, als es schwierig war und treue Fans, die dann zum Beispiel für eine "Special Friends Edition" meine letzten beiden Alben mit vorfinanziert haben.

Ich geh mal davon aus, dass ich weiterhin Musik mit anderen Menschen machen und damit meinen Traum leben darf. Ich könnte aber auch immer wieder als Tontechniker arbeiten. Ich habe eigentlich mein ganzes Leben lang viel improvisieren müssen.

Was verschafft dir neben deiner Musik vollkommene Zufriedenheit?

Zeit mit meinen Lieben zu verbringen ist immer ein tolles Geschenk. Außerdem koche ich für mein Leben gerne.  Ich versuche immer eine Balance zwischen Bühne und Privatleben zu finden.

Wie gehst du mit Schreibblockaden um?

Ich mach mir nen Cappuccino oder koche was Schönes und hör mir tolle Platten an.

Und zu guter Letzt: Dein Tipp zur WM – wer holt sich den Titel?

Deutschland hätte es mal wieder verdient.

Hast du einen Lieblings-Kicker?

Ich mag Mats Hummels.

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