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Ralph Siegel: Duisburger Theater streicht sein Musical aus dem Programm


Theater streicht Ralph-Siegel-Musical aus Programm

Von t-online, Seb

27.10.2022Lesedauer: 2 Min.
Ralph Siegel: Er komponierte Hits für Stars wie Rex Guildo, Ireen Sheer oder Nicole.Vergrößern des BildesRalph Siegel: Er komponierte Hits für Stars wie Rex Guildo, Ireen Sheer oder Nicole. (Quelle: IMAGO / Reichwein)
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Erst vor wenigen Tagen feierte Ralph Siegels neues Musical in Duisburg Premiere. Doch schon jetzt ist das Stück ein Flop an der Kasse.

Ralph Siegel zählt zu den erfolgreichsten Songwritern und Produzenten des Landes. Doch nicht alles, was er anfasst, wird zu Gold. In Duisburg startete am vergangenen Donnerstag sein neues Musical "N'bisschen Frieden – Rock'n Roll Summer". Doch der Zuschauerandrang war n'bisschen dürftig. Die Spielstätte Theater am Marientor zieht nun erste Konsequenzen, wie die "Bild"-Zeitung berichtet.

Am Dienstag beschlossen die Verantwortlichen, sämtliche geplante Vorstellungen im Oktober und November abzusagen. Warum? Es wurden schlicht zu wenig Karten verkauft. Die Anzahl der Ticketbesitzer liege in einem Bereich, der sich wirtschaftlich nicht rechne. Laut des Berichts waren Sonntag gerade einmal 80 Zuschauer im Saal. Das Theater am Marientor fasst allerdings 1.500 Menschen. Leere Ränge, statt Rock'n'Roll-Party.

Ralph Siegel: "In meinen Augen war es trotzdem ein Riesenerfolg"

Ralph Siegel verteidigt sein Stück, sucht die Schuld für die wenigen Fans im Saal beim Marketing: "Es wurde von Anfang an falsch beworben. Die Leute dachten, dass es bis Ende des Jahres durchläuft und sie noch eine Menge Zeit haben, Karten zu besorgen. Aber, es war ja eh eine Pause zwischen Mitte November bis Mitte Dezember geplant." Er habe gesehen, dass die Zuschauer begeistert gewesen seien. "In meinen Augen war es trotzdem ein Riesenerfolg für die Leute und kein Flop."

"Ich mache mir ernsthaft Sorgen um unsere Branche", so Produzent und Theater-Chef Wolfgang DeMarco im Gespräch mit der Zeitung. "Wegen der immer weiter steigenden Preise geben die Menschen im Moment ihr Geld eher für notwendige Dinge aus. Außerdem stecken Krieg und Corona allen noch in den Knochen und nehmen offensichtlich die Lust und die Mittel für Kultur."

Rund um die Weihnachtstagen sollen jedoch wie geplant Inszenierungen des Stückes erfolgen. Vielleicht gibt es ja dann ein Zuschauer-Weihnachtswunder ...

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