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Eva Padberg: "Unglamouröser geht's eigentlich kaum"


"Unglamouröser geht's eigentlich kaum"

Von Sebastian Berning

15.11.2022Lesedauer: 4 Min.
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Eva Padberg: Das Model ist Teil der "Glow up"-Jury.
Eva Padberg: Das Model ist Teil der "Glow up"-Jury. (Quelle: IMAGO / Marja)
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Ein Leben zwischen Mode und Familie. Model Eva Padberg erzählt im Interview mit t-online, wie sich ihre Prioritäten seit der Geburt ihrer Tochter verschoben haben.

Eva Padberg kennt das unstete Leben eines Models in- und auswendig. Vor einigen Jahren entschied sich die 42-Jährige jedoch für ihre Familie. Sie und ihr Mann, der Musikproduzent Niklas Worgt, wurden am 26. Januar 2019 erstmals Eltern einer Tochter. Dadurch hat sich einiges verändert.

Padberg wählt Jobs nun bewusster aus, wie sie im Gespräch mit t-online erklärt. Lange möchte sie nicht mehr von ihrem mittlerweile drei Jahre alten Kind getrennt sein. Ihre Aufgabe als Mutter nimmt den Großteil ihrer Zeit ein, dennoch ist immer noch Platz für die eigene Karriere.

So ist sie auch als Jurorin in der ZDFneo-Castingshow "Glow Up" zu sehen. Im Interview spricht Padberg über das Projekt, verrät, warum ihre Tochter sie mit Lippenstift liebt und wie die Corona-Pandemie sich auf ihre Arbeit und Familie ausgewirkt hat.

t-online: Wenn man beruflich meist die schönsten Kleider tragen darf, wie aufgedresst sind Sie an einem durchschnittlichen Dienstag?

Eva Padberg: Cozy und Casual trifft es perfekt! Vor allem jetzt im Herbst. Wollpulli, ein geliebtes paar Jeans und Wollsocken. Unglamouröser geht's eigentlich kaum.

Wie sehr bestimmten Beauty, Mode und Make-up Ihren Alltag?

Mein Alltag, der zurzeit zu großen Teilen von unserer dreijährigen Tochter bestimmt wird, hat im Moment eher weniger mit Mode und Beauty zu tun. Für mehr als ein schnelles Frischmachen ist oft keine Zeit. Wenn es allerdings nur nach unserer Tochter ginge, sollte ich am besten jeden Tag knallroten Lippenstift tragen. Sie mag es sehr, Mama beim Schminken zuzuschauen und auch schon mal selbst den Pinsel in die Hand zu nehmen. Und ich liebe es auch, mich mal für einen Abend oder einen besonderen Anlass in Schale zu schmeißen. Das ist ja irgendwie auch immer Seelenpflege.

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Sie übernehmen bei "Glow Up" den Part als Gastjurorin. Wie hat Ihnen diese Aufgabe gefallen?

Nach den zwei Tagen, die ich mit den Make-up-Artists verbringen durfte, war ich sozusagen kreativ komplett neu aufgeladen. Mich hat es sehr bewegt zu sehen, wie viel Leidenschaft und Ideen in jedem stecken. Make-up-Artistinnen und -Artisten bei der Arbeit zuzuschauen, ist einfach immer schon faszinierend für mich gewesen. Da sind wirkliche Künstler dabei und man erlebt die Entstehung eines Kunstwerks – im Idealfall. Als Gastjurorin musste ich leider auch ein paar harte Entscheidungen fällen. Darum geht es in so einer Show natürlich. Aber das ist eher nicht so mein Lieblingspart.

Welchen Ratschlag können Sie jungen Menschen mit auf den Weg geben, die es in dieser Branche versuchen wollen?

Vor allem für Make-up-Artisten gilt "Übung macht den Meister". Der Beruf ist ein kreatives Handwerk und je mehr das in Fleisch und Blut übergeht, desto besser und präziser sitzt jeder Handgriff. Ich finde, wenn man das Handwerk einmal gut beherrscht, ist es am Ende auch einfacher, sich kreativ zu entfalten.

Haben es junge Menschen in der Modebranche durch Social Media heute leichter? Oder ist es durch die Vielzahl an Konkurrenz auf vielen Plattformen noch schwieriger?

Schwierige Frage … Ich sehe es als sehr positiv an, dass man sich über Social-Media- und Video-Plattformen echt viele praktische Tipps holen kann. Man muss nicht mehr unbedingt den Besten der Besten assistiert haben, um einen Einblick in deren Arbeitsweise zu bekommen. Wobei echte, gelebte Erfahrung einfach mit nichts aufzuwiegen ist. Manchmal habe ich allerdings das Gefühl, dass echte Kreative es schwer haben, sich selbst auch noch über Social Media zu promoten. Wenn jemand so sehr für seine Kreativität und seinen Job brennt, fällt es denjenigen oft schwerer, für sich selbst auch noch die Werbetrommel zu rühren.

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Wie hat Ihre Mutterschaft Ihren Bezug zum Job verändert?

Meine Prioritäten haben sich sehr verschoben. Ist ein Job nicht mit meinem Familienleben vereinbar, geht Familie immer vor. Länger als drei Nächte war ich noch nie von meiner Tochter getrennt und auch das nur sehr selten. Ich liebe den Job nach wie vor sehr und genieße es, vor der Kamera zu stehen, jetzt vielleicht sogar noch mehr als zuvor. Mutter zu sein, ist der härteste Job, den ich je hatte. Das kann, glaube ich, jeder, der ein Kind aufzieht, unterschreiben. Vielleicht genieße ich es deshalb jetzt noch mehr, meinen Job ausüben zu dürfen.

Werden Sie das Modeln, aber auch das Mitwirken in TV-Shows, wieder mehr in den Fokus rücken?

Als die Pandemie begann, war unsere Tochter gerade ein Jahr alt und ich dabei, so langsam wieder ins Berufsleben zu finden. Dann kam alles anders als geplant und wir haben die Familienzeit wirklich genossen. Diese war, wie bei allen Familien, nicht immer leicht. Aber ich bin dankbar dafür. So hatten mein Mann und ich die Gelegenheit, gerade diese wichtigen ersten drei Jahre ganz intensiv mit unserer Tochter zu erleben und haben eigentlich nichts verpasst. In den letzten Monaten ist bei uns ein neuer Alltag eingekehrt. Ich bin wieder öfter mal unterwegs und darf bei so tollen TV-Formaten wie "Glow Up!" mitwirken. Dabei stehen der Spaß und die Erfahrung für mich an erster Stelle.

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Verwendete Quellen
  • Interview mit Eva Padberg
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