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Lola Weippert: Moderatorin macht ihre ADHS-Diagnose öffentlich – "Superkraft"


"Ich sehe es als Superkraft"
Lola Weippert macht Diagnose öffentlich

Von t-online, amoh

24.12.2023Lesedauer: 2 Min.
imago images 0312852219Vergrößern des BildesLola Weippert: Die Moderatorin zeigt sich privat auf Social Media. (Quelle: IMAGO/Raimund_Mueller_muellerraimund1@/imago-images-bilder)
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Auf Social Media gibt Lola Weippert regelmäßig Einblicke in ihr Leben. Jetzt teilte die Moderatorin eine ziemlich private Angelegenheit mit ihren Followern.

Zuschauer kennen Lola Weippert als quirlige, aufgeschlossene und lebensfrohe Person. Nachdem die heute 27-Jährige ihre Karriere beim Radio begonnen hatte, fasste sie auch im Fernsehen Fuß und moderiert heute namhafte Formate wie "Temptation Island". Auch auf Social Media ist sie recht präsent, allein auf Instagram folgen ihr 655.000 Menschen. Mit diesen teilte Lola Weippert jetzt ihre Diagnose.

"Bei mir gibt's eine Diagnose zu Weihnachten. Spoiler: Ich habe noch nie einen Test so gut bestanden. Jetzt habe ich es schwarz auf weiß: Ich habe ADHS", schrieb sie auf Instagram. Dies sehe Lola Weippert aber nicht negativ, sondern positiv. "ADHS wird ja als Krankheit gesehen, aber für mich, ganz subjektiv, ich hoffe, ich greife damit niemanden an, ich sehe es nicht als Krankheit, ich sehe es als Superkraft. Warum? Weil ich den Job, den ich mache, den ich liebe, den ich ausführe, so nicht leben, lieben, ausführen und füllen könnte, wenn ich ADHS nicht hätte."

"Was stimmt mit mir nicht?"

Zwar bringe dies auch viele Herausforderungen mit sich, doch Lola Weippert habe gelernt, damit umzugehen und ihren "Wahnsinn" und ihre "Autobahn im Kopf" zu lieben. Die Diagnose sei für sie keine Belastung, sondern eine Erleichterung. Sie gebe ihr "Ruhe, Zufriedenheit und Klarheit". "Ich war schon immer diejenige, die anders ist und das war natürlich oft herausfordernd, weil ich damit oft die Außenseiterin war und die Anstrengende, die Nervige, die Hyperaktive. Ich dachte schon eine Weile, was stimmt mit mir nicht?"

Für den positiven Umgang mit ihrer Diagnose bekam die Influencerin viel Zuspruch. Vereinzelt wurden aber Stimmen laut, die mahnten, man dürfe die negativen Symptome und den "Leidensdruck" der Betroffenen nicht außer Acht lassen.

ADHS bei Erwachsenen kann mit diesen möglichen Symptomen einhergehen: Betroffene können Schwierigkeiten haben, den Alltag zu organisieren, oder aber auch an mangelnder Konzentrationsfähigkeit, Unaufmerksamkeit, innerer Unruhe, Rastlosigkeit, impulsivem Verhalten, mangelnder Kontrolle über Gefühle und leichter Reizbarkeit leiden. Mehr darüber können Sie hier lesen.

Verwendete Quellen
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