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Jenny Elvers-Elbertzhagen über Alkoholsucht: "Komasaufen gemacht"

Alkoholbeichte von Jenny Elvers-Elbertzhagen lässt Zuschauer kalt

06.02.2013, 07:05 Uhr | Nibo

Jenny Elvers-Elbertzhagen über Alkoholsucht: "Komasaufen gemacht". Jenny Elvers-Elbertzhagen (l.) und Frauke Ludowig im RTL-Special. (Quelle: RTL)

Jenny Elvers-Elbertzhagen (l.) und Frauke Ludowig im RTL-Special. (Quelle: RTL)

Derzeit lässt Jenny Elvers-Elbertzhagen keine Chance ungenutzt, die knallharten Fakten über ihre Alkoholsucht an die Öffentlichkeit zu bringen. So auch am Montagabend in dem RTL-Special "Die Alkoholbeichte! - Jenny Elvers - die ungeschminkte Wahrheit", wo sie mit Moderatorin Frauke Ludowig offen über ihre Krankheit sprach. Die Fernsehzuschauer hat das aber offenbar nicht interessiert.

Nur magere 1,73 Millionen Zuschauer in der werberelevanten Zielgruppe der 14 bis 49-Jährigen blieben dran, als die blonde Schauspielerin der RTL-Moderatorin Ludowig ihr Herz ausschüttete. Das sind ernüchternde 13,9 Prozent Marktanteil. In der Zielgruppe blieb das Special damit deutlich unter Senderschnitt. Restauranttester Christian Rach, dessen Sendung für Jennys Alkoholbeichte weichen musste, hätte den RTL-Machern aus Quotensicht sicher mehr Glück gebracht. Er hatte in der vergangenen Woche 18,4 Prozent geholt.

Alkoholentzug im Plauderton

Geboten wurde den Zuschauern ein Frauengespräch im Plauderton, in dem Jenny Elvers über ihre erfolgreich überwundene Alkoholsucht parlierte: Demnach verbrachte sie insgesamt sechs Wochen in der Betty Ford Klinik in Bad Brückenau. Vor dem Check-In dort habe sie sich noch eine letzte Flasche Sekt genehmigt.

Aufgrund ihres alarmierenden Zustands soll sie die erste Zeit auf der Notstation verbracht haben. "Der Arzt hat bei der Einlieferung gesagt: 'Sie haben noch sechs bis acht Wochen zu leben.' Wenn ich in der Dosis weitergemacht hätte, wäre es dazu gekommen."

Den dann folgenden körperlichen Entzug beschreibt Jenny bei Frauke Ludowig folgendermaßen: "Ich hatte ganz dolle Schmerzen – in den Beinen, in den Armen. Mir war schlecht. Mir tat der ganze Körper weh. Ich habe gezittert, Schüttelfrost gehabt."

Flasche Sekt mit zwei Gläsern

Über ihre Zeit als Alkoholabhängige erzählte die 40-Jährige, dass ihr Auftritt in der NDR-Talkshow "Das!" bei Bettina Tietjen, als ihre Sucht für die Öffentlichkeit offensichtlich wurde, längst nicht der Anfang war. Schon zwei Jahre davor habe sie sich nicht mehr unter Kontrolle gehabt: "Wenn es mir morgens schlecht ging, habe ich mir eine Flasche Sekt aufs Zimmer bestellt – aber mit zwei Gläsern, mit einem zweiten Frühstück. Ich habe dann im Bad die Dusche angemacht und gerufen: Schatz, das Frühstück ist da."

Ohnehin haben ihr gerade Hotelaufenthalte immer wieder ihre Sucht vor Augen geführt - und beim Auszug stets jede Menge Stärke von ihr gefordert. "Man muss natürlich mit einer selbstbewussten Haltung an die Rezeption gehen, und sagen 'So, ich möchte gerne das, das und das bezahlen!' 'Hatten Sie was aus der Mini-Bar?' 'Ja!' 'Was?' 'Alles!'" Kurz vor ihrem Entschluss zum Entzug habe sie "Komasaufen gemacht".

Cognac-"Mahnmal" in der Küche

Heute versucht die Schauspielerin, großen Abstand zu harten Getränken zu wahren. So lasse sie in Hotelzimmern zunächst die Mini-Bar räumen, bevor sie den Raum bezieht. In ihrem eigenen Haus habe ihr Ehemann Götz Elbertzhagen ein Schloss vor den Weinkeller gehängt - den Schlüssel besäße nur er. In der Küche würde allerdings eine Flasche Cognac stehen. Jenny nennt sie: das "Mahnmal".

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