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Ingrid Steeger hat beim Schreiben ihrer Biografie "sehr viel geweint"

Ingrid Steegers Autobiografie  

"Beim Schreiben habe ich geweint. Sehr viel geweint."

16.09.2013, 09:21 Uhr | mth, t-online.de

Ingrid Steeger hat beim Schreiben ihrer Biografie "sehr viel geweint". "Beim Schreiben habe ich geweint. Sehr viel geweint." (Quelle: dpa)

Ingrid Steeger (Quelle: dpa)

In der 70er-Jahre-Kultserie "Klimbim" gab sie die Ulknudel, doch das wirklich Leben spielte Ingrid Steeger übel mit. Ihre Erlebnisse hat die 66-Jährige nun in ihrer Autobiografie verarbeitet, die am 20. September erscheint. Dabei musste sie sich mit vielen schmerzhaften Erinnerungen auseinandersetzen. Im Interview mit dem "Fokus" sagt sie: "Beim Schreiben habe ich geweint. Sehr viel geweint."

Sie sei von vier verschiedenen Männern vergewaltigt worden, ihr Großvater habe sie missbraucht, ihre Eltern schlugen sie. Da verwundert es nicht, dass Ingrid Steeger wiederholt daran dachte aufzugeben und ihre Biografie nicht zu Ende zu schreiben. "Ich hatte Phasen, wo ich dachte: 'Warum tu' ich mir das überhaupt an?'", sagt sie. "Es kam alles zurück. Jede einzelne Szene stand mir vor Augen."

"Ich habe mich hinter einer Maske versteckt"

Doch da war der Vertrag mit ihrem Verlag schon unterschrieben, und sie stand in der Pflicht. Außerdem sei das Aufschreiben ihrer Vergangenheit auch eine Befreiung für sie gewesen und eine Möglichkeit, das Geschehen zu verarbeiten und auch der Außenwelt ein differenzierteres Bild der eigenen Person zu vermitteln.

"Nach außen hin war ich die Ulknudel", sagt Steeger. "Aber in Wahrheit habe ich mich immer hinter einer Maske versteckt. Es kam bei den Zuschauern nie an, wie es wirklich war."

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