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"Das Hauptproblem ist mein Gleichgewicht"

Von t-online
Aktualisiert am 15.01.2016Lesedauer: 1 Min.
Monica Lierhaus bei "Markus Lanz" am 14. Januar.
Monica Lierhaus bei "Markus Lanz" am 14. Januar. (Quelle: Screenshot: ZDF-Enterprises)
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Monica Lierhaus hat sich nach ihrer schweren Hirnoperation vor sieben Jahren wieder ins Leben zurückgekämpft. Davon zeugt auch ihre Biografie, die am 15. Januar erscheint. Dennoch muss sie nach wie vor viele Einschränkungen hinnehmen. Bei "Markus Lanz" am Donnerstag sagte sie: "Das Hauptproblem ist mein Gleichgewicht."

Ihr Gleichgewichtssinn sei gestört, weshalb sie ab und zu stürze - auch in der Öffentlichkeit. Erst einige Tage vor Weihnachten habe sie sich einen doppelten Jochbeinbruch zugezogen. Dennoch geht die 45-Jährige positiv mit ihrer Situation um. "Es geht langsam aufwärts", sagte sie.

Während der OP geschah das Fatale

In ihrer Biografie mit dem Titel "Immer noch ich" beschreibt Lierhaus, wie ihr die Ärzte nach der Diagnose "Aneurysma im Kopf" eindeutig klar machten, dass eine Operation nicht zu vermeiden sei. Während der stundenlangen Operation geschah das Fatale: Das Aneurysma platzte, die Ärzte kämpften um das Leben der Sportmoderatorin.

Sie konnte gerettet werden, aber die Prognose verhieß nichts Gutes. Lierhaus schreibt in der Biografie: "Wie schwer die Schäden am Gehirn waren, wussten nicht einmal die Spezialisten." Weiter heißt es: "Hin und wieder ein Blinzeln, ein Zucken, mehr nicht. Eine Art Wachkoma, in dem ich auf nicht absehbare Zeit verharren könnte. Ein Pflegefall, an Monitore und Maschinen angeschlossen, nicht mehr als ein Stück Gemüse."

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"Kann mich wieder im Spiegel angucken"

Monica Lierhaus schaffte dennoch das Unglaubliche, kämpfte verbissen und steht wieder mitten im Leben. "Mittlerweile kann ich mich auch wieder gut im Spiegel angucken", sagte sie bei "Markus Lanz". Und: "Ich wollte nicht mehr auf fremde Hilfe angewiesen sein. Das habe ich mittlerweile geschafft."

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