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Dieter Wedel: "Auch Männer sind Übergriffen ausgesetzt"

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Regisseur bricht sein Schweigen  

Auch Dieter Wedel ist ein Sexismus-Opfer

22.11.2017, 15:28 Uhr | lc, t-online.de

Dieter Wedel: "Auch Männer sind Übergriffen ausgesetzt". Regisseur Dieter Wedel: Nun mischt auch er sich in die Sexismus-Debatte ein. (Quelle: dpa)

Regisseur Dieter Wedel: Nun mischt auch er sich in die Sexismus-Debatte ein. (Quelle: dpa)

Nicht nur in Hollywood ist es derzeit das Gesprächsthema Nummer Eins: Sexismus gegenüber Frauen. Jetzt meldet sich Regisseur Dieter Wedel zu Wort und erklärt, dass nicht nur Frauen, sondern auch Männer zu Opfern werden können. Eines davon sei der 75-Jährige selbst.

Wenn über sexuellen Missbrauch im Filmgeschäft berichtet wird, zählten Männer bislang stets zu den Tätern. Jetzt mischt sich Regisseur Dieter Wedel in die Diskussion ein und gibt dem Thema eine andere Richtung. Denn die Message des Filmemachers lautet: Auch Männer können Opfer werden. Diese Erfahrung habe Wedel als junger Theaterschauspieler selbst gemacht, wie er jetzt gegenüber dem Radiosender "FFH" erklärt. 

"Mächtig unter Druck gesetzt"

"Auch Männer sind Übergriffen ausgesetzt. Ich wurde immer für schwul gehalten", erklärt Wedel im Interview. Für ihn sei das nicht einfach gewesen, denn Regisseure und Kollegen hätten ihn "schon mächtig unter Druck gesetzt."  Doch er habe nicht nachgegeben und sei auch nicht gebrochen worden, betont er. Dem ganzen Spuk um seine sexuelle Orientierung habe erst der Erfolg ein Ende gesetzt, denn die Medien hätten dann auch über sein Privatleben und seine Freundin berichtet. 

Den Sexismus-Skandal in Hollywood und die abscheulichen Vorwürfe gegen Harvey Weinstein und Kevin Spacey bezeichnet Wedel als "schrecklich". Dass der Streamingdienst Netflix im Falle von Spacey die Erfolgsserie "House of Cards" abgesetzt und seine Rolle im Film "Getty" herausgeschnitten habe, empfindet der Regisseur dagegen als "Hexenjagd".

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