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Von "Batman" zu "Birdman" - Promi-Geburtstag vom 5. September 2018: Michael Keaton

Von "Batman" zu "Birdman"  

Promi-Geburtstag vom 5. September 2018: Michael Keaton

05.09.2018, 01:04 Uhr | dpa

Von "Batman" zu "Birdman" - Promi-Geburtstag vom 5. September 2018: Michael Keaton. Michael Keaton wird 67.

Michael Keaton wird 67. Foto: Chris Pizzello/Invision/AP. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Viele Jahre lang gehörte Michael Keaton zu den Top-Schauspielern in Hollywood. Doch dann - plötzlich weg vom Fenster. Die großen Filme fanden ohne ihn statt, die Rollen wurden kleiner - es wurde stiller um den Star.

Aber Michael Keaton, der heute 67 Jahre alt wird, kam ganz gut klar damit: "Reichtum und Luxus waren nie mein Ziel", sagte er im Interview mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger". "Als ich anfing, wollte ich immer ein guter Schauspieler werden. Und auf einem bescheidenen Niveau von meiner Arbeit leben können."

Dieser bodenständige und grundsympathische Typ ist Michael Keaton zu allen Zeiten geblieben, Ruhm und Ehre waren nie seine Gradmesser. Und aus dem Karrieretief ging es schließlich mit einem Film wieder steil nach ganz oben. "Birdman" (2014) verlieh dem Schauspieler Flügel.

Und sofort wurden Parallelen zwischen Film und Wirklichkeit gezogen. In der bitterbösen Satire von Alejandro González Iñárritu spielt Michael Keaton einen abgehalfterten Schauspieler, der seinem verblichenen Ruhm nachjagt. Unvergesslich die Szene, als er lediglich mit einer übergroßen weißen Unterhose bekleidet über den New Yorker Times Square läuft.

Und wie sieht Michael Keaton das? "Von allen Rollen, die ich gespielt habe, war dieser Mensch eine der Figuren, mit denen ich mich am wenigsten identifizieren konnte", sagte er der "FAZ". So sei er einfach nicht: "Um glücklich zu sein, brauchte ich keine Karriere."

"Birdman" brachte Michael Keaton eine Oscar-Nominierung ein - die erste in seiner langen Karriere, die Ende der 80er Jahre so richtig in Schwung kam, als er in Tim Burtons "Beetlejuice" sein komödiantisches Talent zeigen konnte.

Sein ganz großer Durchbruch aber gelang ihm als "Batman". Zweimal schlüpfte er - erneut unter der Regie von Tim Burton - in das Kostüm des Fledermausmannes (1989/1992). Das Geheimnis von Keatons Schauspielkunst liegt nach Ansicht von Burton auch in dessen Augen begründet: "Sie sind stechend, sie sind durchdringend, sie sind verrückt", meinte der exzentrische Regisseur über seinen Hauptdarsteller.

Seinen Karrieregipfel sollte Michael Keaton aber tatsächlich erst mit "Birdman" erklimmen. Und das Niveau konnte der Schauspieler in Folge halten: In dem spannenden Drama "Spotlight" (2015) führt Keaton ein Reporter-Team der Zeitung "The Boston Globe" an, das einen Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche aufdeckt. Und in "The Founder" (2016) verkörpert er den skrupellosen Geschäftsmann Ray Kroc, der in den 1950er Jahren aus McDonalds eine Weltmarke macht.

Und nachdem Michael Keaton einst als "Batman" zum Weltstar wurde, tauchte er jetzt wieder in die Comic-Welt ab und legte im letzten Jahr bei "Spider-Man: Homecoming" einen Stopp ein. Es läuft...

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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