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Scorsese und Tarantino kritisieren Oscar-Pläne

Quentin Tarantino gehört auch dazu  

100 Filmschaffende kritisieren Oscar-Pläne scharf

15.02.2019, 17:21 Uhr | dpa

 (Quelle: AP/dpa/AP/dpa)

Hollywood: Über 100 Mega-Stars kritisieren die aktuellen Pläne für die Oscar-Verleihung, nach denen einige Preise während Werbepausen überreicht werden sollen. (Quelle: ProSieben)

100 Mega-Stars kritisieren Oscar-Pläne

Die Oscar-Verleihungen 2019 stehen vor der Tür. Doch jetzt protestieren fast 100 Filmschaffende gegen die Gala. Der Grund ist eine umstrittene Neuerung bei der Vergabe der Preise. (Quelle: ProSieben)

Hollywood: Über 100 Mega-Stars kritisieren die aktuellen Pläne für die Oscar-Verleihung, nach denen einige Preise während Werbepausen überreicht werden sollen. (Quelle: ProSieben)


Nahmhafte Filmschaffende, darunter die Regisseure Martin Scorsese, Quentin Tarantino, Spike Lee, Damien Chazelle und Ang Lee haben Pläne der Oscar-Akademie für eine Straffung der Preisverleihung kritisiert.

In einem offenen Brief, der von knapp 100 Filmschaffenden unterschrieben wurde, machen sie Druck auf die Academy, das übliche Format der Trophäenvergabe beizubehalten. Es sei eine "Beleidigung" für Filmschaffende, wenn wichtige Kinokunst herabgewürdigt werde, heißt es in dem von Branchenportalen veröffentlichten Schreiben.

Gala soll kürzer gehalten werden

Es geht um Pläne der Filmakademie, die Trophäen in vier Kategorien erstmals während Werbepausen bei der Show am 24. Februar auszuhändigen, um damit die Gala kürzer zu halten. Betroffen sind die Sparten Kamera, Schnitt, Live Action-Kurzfilm sowie Make-up und Haarstyling, wie die Verleiher am Montag bekanntgaben. Die Übergabe der Preise in den vier Sparten soll im Internet zu sehen sein, die Dankesreden der Gewinner sollen in kürzerer Form in der Fernsehshow übertragen werden, hieß es.

Oscar-nominierte Filmschaffende, darunter "Roma"-Regisseur Alfonso Cuarón und der US-Kameramann Caleb Deschanel ("Werk ohne Autor") äußerten bereits Kritik. "Kamera und Schnitt sind das Herz unserer Kunst", erklärte Oscar-Preisträger Guillermo del Toro ("Shape of Water").


Die Film-Akademie verteidigte das geplante Format am Mittwoch mit dem Hinweis, dass die Dankesreden aller Gewinner in der Live-Übertragung vorkommen werden. Die geplante Kürzung in den vier Sparten betreffe etwa den Weg der Preisträger auf die Bühne, der herausgeschnitten werde. In den kommenden Jahren würden in einem Rotationsverfahren vier bis sechs andere Kategorien ausgewählt werden, teilte die Akademie mit.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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