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Ex-Frau von Amazon-Boss: MacKenzie Bezos will spenden, "bis der Safe leer ist"


Ex-Frau von Amazon-Chef
MacKenzie Bezos will spenden, "bis der Safe leer ist"

Von t-online, dpa, JaH

Aktualisiert am 29.05.2019Lesedauer: 1 Min.
Jeff und MacKenzie Bezos: Sie lassen sich nach 25 Jahren scheiden.Vergrößern des BildesJeff und MacKenzie Bezos: Sie lassen sich nach 25 Jahren scheiden. (Quelle: imago images / ZUMA Press)
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Nach ihrer Scheidung von Amazon-Chef Jeff Bezos will seine Ex-Ehefrau MacKenzie Bezos mindestens die Hälfte ihres Milliardenvermögens spenden.

MacKenzie Bezos trat der Initiative "The Giving Pledge" bei, wie die Organisation am Dienstag mitteilte. Die Unterzeichner verpflichten sich, zu ihren Lebzeiten oder in ihrem Testament mindestens die Hälfte ihres Vermögens gemeinnützigen Zwecken zukommen zu lassen.

"Unverhältnismäßig große Geldsumme"

In einem Schreiben von MacKenzie Bezos hieß es, sie habe "eine unverhältnismäßig große Geldsumme", die sie teilen könne. Sie werde ihren "bedächtigen Ansatz zur Philantropie" weiterverfolgen, "bis der Safe leer ist".

Jeff und MacKenzie Bezos hatten im Januar angekündigt, sich nach 25 Ehejahren scheiden zu lassen. Im April einigten sie sich auf die Aufteilung ihres gemeinsamen Vermögens. Im weltweiten Milliardärs-Ranking Bloomberg Billionaires Index wird MacKenzie Bezos mit einem geschätzten Vermögen von 36,6 Milliarden Dollar (umgerechnet 32,7 Milliarden Euro) auf Platz 22 geführt. Globaler Spitzenreiter ist weiterhin Jeff Bezos mit geschätzten 114 Milliarden Dollar.

Insgesamt 204 Philantropen

"The Giving Pledge" teilte am Dienstag weiter mit, neben MacKenzie Bezos seien seit dem vergangenen Jahr weitere 18 Philantropen der Initiative beigetreten. Damit sei die Zahl der Unterzeichner, die aus 23 Ländern stammten, inzwischen auf 204 angewachsen.


MacKenzie Bezos hatte im April mitgeteilt, sie sei "glücklich" damit, Jeff Bezos 75 Prozent der Amazon-Aktien zu überlassen und zusätzlich die Stimmrechte ihrer Papiere an ihn abzutreten. Auch die Beteiligungen an der "Washington Post" und der Raumfahrtfirma Blue Origin gingen demnach an Jeff Bezos.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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