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Costa Cordalis (†75) – Sayn-Wittgenstein: "Habe ihn kurz vor dem Tod gesehen"

Andrea von Sayn-Wittgenstein  

"Ich habe Costa Cordalis kurz vor seinem Tod gesehen"

Von Imke Gerriets

05.07.2019, 18:13 Uhr
Costa Cordalis (†75) – Sayn-Wittgenstein: "Habe ihn kurz vor dem Tod gesehen". Costa Cordalis und Andrea von Sayn-Wittgenstein: Der Sänger brachte ihr das Meditieren bei. Dadurch sei sie ruhiger geworden und nicht mehr so hektisch. (Quelle: Privat)

Costa Cordalis und Andrea von Sayn-Wittgenstein: Der Sänger brachte ihr das Meditieren bei. Dadurch sei sie ruhiger geworden und nicht mehr so hektisch. (Quelle: Privat)

Andrea von Sayn-Wittgenstein wanderte mit ihrem Mann Karl-Heinz 1993 nach Mallorca aus. Auf der Sonneninsel pflegte sie ein enges Verhältnis zu Costa Cordalis. In tiefer Trauer nimmt sie bei t-online.de Abschied von ihrem engen Freund.

TV-Gesicht Andrea von Sayn-Wittgenstein kann es immer noch nicht fassen. Ihr langjähriger enger Vertrauter Costa Cordalis ist mit 75 Jahren gestorben. Seit Jahrzehnten waren sie befreundet. Nach 30 Jahren Ehe trennten sich Andrea und Karl-Heinz Fürst von Sayn-Wittgenstein. Sie blieb auf der Sonneninsel Mallorca und ihn zog es nach Berlin. Trotz Trennung und des gemeinsamen Freundeskreises konnte sie die enge Verbindung zur Familie Cordalis aufrechterhalten. Im Gespräch mit t-online.de erinnert sie sich an die letzten gemeinsamen Stunden mit der Schlagerlegende.

Zum letzten Geburtstag von Andreas Geburtstag kamen alle zusammen: Dieses Foto ist am 4. November entstanden. Zu diesem Zeitpunkt strahlt Costa Cordalis noch fröhlich in die Kamera. (Quelle: Privat)Zum letzten Geburtstag von Andreas Geburtstag kamen alle zusammen: Dieses Foto ist am 4. November entstanden. Zu diesem Zeitpunkt strahlt Costa Cordalis noch fröhlich in die Kamera. (Quelle: Privat)

Andrea von Sayn-Wittgenstein: "Ich bin noch ganz mitgenommen. Er hat die Leichtigkeit erreicht, das ist wichtig. Er war ein außergewöhnlicher Mensch. Ich hatte das Glück, die letzten Tage mit Ingrid, Lucas und Costa zu verbringen. Ich habe ihn zum letzten Mal am Tag gesehen, bevor er gestorben ist. Da war er zu Hause im Kreise seiner Familie und das ist schön." Und weiter:  "Er war schwach, ganz klar. Wenn der Körper kämpft, dann ist man schwach. Man muss nicht viel reden, man versteht die Blicke und man spürt die Energie."

"Er war Liebe, hat Liebe gelebt und ist Liebe"

Für Cordalis sei es immer so gewesen, dass es Krankheiten nicht gegeben habe. "Er sagte immer: Ich strotze vor Gesundheit, mein Körper heilt sich von selbst und so muss man das einprogrammieren. Aber leider kann man in das Schicksal nicht eingreifen." Er sei ein Mensch gewesen, der nur an das Gute geglaubt habe: "Er war Liebe, hat Liebe gelebt und ist Liebe", sagt sie gerührt. Zusammen haben die beiden viel erlebt und auch für die Vox-Auswanderershow "Goodbye Deutschland" standen sie gemeinsam vor der Kamera.

Costa Cordalis und Andrea von Sayn-Wittgenstein: Die beiden sind viel zusammen verreist. Hier besuchen sie gemeinsam Griechenland – die Heimat der Schlagerikone. (Quelle: Privat)Costa Cordalis und Andrea von Sayn-Wittgenstein: Die beiden sind viel zusammen verreist. Hier besuchen sie gemeinsam Griechenland – die Heimat der Schlagerikone. (Quelle: Privat)

Sie haben sich lange gekannt und immer gemeinsam meditiert: "Er hat mich in die Meditation eingeführt. Durch die Meditation habe ich meine innere Mitte gefunden. Costa verbreitete unglaublich viel Energie. Er hatte ein Energiefeld, das ist unglaublich." Für den "Anita"-Sänger hätte es nie Streit gegeben. Die Welt sei gut. "So war es immer." Einen außergewöhnlichen Moment hatte sie mit ihm, als er mit Lucas zu ihrem Geburtstag ein besonderes Lied spielte. Während ihrer Freundschaft seien sie viel zusammen verreist – auch nach Griechenland. Andrea erinnert sich gerne daran zurück: "Es war einfach schön. Ich bin zutiefst traurig."

"Costa wird ihnen viel Energie von oben schicken"

Als sie vor einigen Jahren gemeinsam in der Reha waren, wurde der Kontakt sehr eng: "Wir haben versucht, uns gegenseitig viel Kraft zu geben." Sie hatte zu dieser Zeit schwere Schicksalsschläge hinter sich: einen Oberschenkelhalsbruch und eine neue Hüfte. Costa musste sich einer Rücken-OP unterziehen. Zu diesem Zeitpunkt war sie noch mit Karl-Heinz zusammen. Im letzten Jahr folgte die Trennung. Es laufe jedoch alles respektvoll ab. Mittlerweile lebt er in Berlin, während sie in der Villa Colani geblieben ist: "Klar, dass er da weniger Kontakt mit der Familie Cordalis hatte. Karl-Heinz hatte sicherlich andere Interessen."



Andrea von Sayn-Wittgenstein bleibt erschüttert und wünscht Costa Cordalis Flügel für den Himmel und dass er dort das absolute Glück habe: "Ich wünsche Ingrid und seinen Kindern Lucas, Kiki und Eva ganz viel Kraft und dass sie die Traurigkeit verarbeiten. Costa wird ihnen viel Energie von oben schicken – so kenne ich ihn."

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherchen

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