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Enthüllung ihres Hollywoodsterns: Kirsten Dunst zeigt erstmals öffentlich ihren Sohn

Enthüllung ihres Hollywoodsterns  

Kirsten Dunst zeigt erstmals öffentlich ihren Sohn

30.08.2019, 08:41 Uhr | Barbara Munker, dpa

Hollywood: Kirsten Dunst bekommt Stern auf dem Walk of Fame

Die Schauspielerin Kirsten Dunst ist am Donnerstag Teil des Walk of Fame in Los Angeles geworden. Sichtlich gerührt posierte die 37-Jährige vor ihrem Stern auf dem wohl bekanntesten Bürgersteig der USA. (Quelle: t-online.de)

Kirsten Dunst: Die Schauspielerin bekam am Donnerstag ihren Stern auf dem Hollywood Walk of Fame und reagierte sichtlich emotional. (Quelle: t-online.de)


Schauspielerin Kirsten Dunst wurde in Hollywood geehrt und brachte ihre ganze Familie mit – von Söhnchen Ennis bis zu ihrem deutschen Vater Klaus. Die Mimin war zu Tränen gerührt – und fühlt sich doch von der Filmbranche verkannt.

Die Tränen konnte Kirsten Dunst nicht unterdrücken: Schließlich wurde der "Spider-Man"-Star am Donnerstag vor den Augen von Fans, Familie und Fotografen auf Hollywoods berühmter Flaniermeile "Walk of Fame" mit einer Sternenplakette verewigt. Sie sei völlig überwältigt, diese Auszeichnung zu erhalten, sagte die gerührte 37-Jährige.

"Du bist mein Ein und Alles"

Die sonst eher öffentlichkeitsscheue Darstellerin brachte ihre ganze Familie zu der Feier mit. Mit ihrem deutschen Vater Klaus Dunst, Mutter Inez Rupprecht, dem jüngeren Bruder Christian und ihrem Verlobten, dem aus "Breaking Bad" bekannten Mimen, Jesse Plemons posierte sie auf der Sternenplakette. Auch Söhnchen Ennis durfte bei seinem ersten Hollywoodauftritt auf dem Stern krabbeln. Vor 15 Monaten waren Dunst und Plemons Eltern geworden. Das Paar hatte sich bei den Dreharbeiten zur zweiten Staffel der Fernsehserie "Fargo" kennengelernt, in der sie ein Ehepaar spielten. Hier gibt es Fotos von Kirsten Dunst un ihrer Familie – auch von Söhnchen Ennis.

"Jesse, du bist mein Ein und Alles", sagte Dunst zu Tränen gerührt. Plemons hatte sie zuvor als "brillante" Schauspielerin und "unglaublich großzügige und tolle Person" gelobt. Ihre Freunde würden sie "Kiki" nennen, erklärte Plemons, und feuerte die Zuschauer zu einem Sprechchor mit dem Spitznamen an.

Es begann mit "Interview mit einem Vampir"

Dunst wurde 1982 in New Jersey geboren. Ihr Vater, der noch Verwandtschaft in Hamburg hat, lebt seit Jahrzehnten in den USA. Seit 2011 hat Dunst auch die deutsche Staatsbürgerschaft. Sie dankte bei der Zeremonie am Donnerstag ihren Eltern und ihrem jüngeren Bruder Christian, die sie stets bei der Verwirklichung ihrer Träume unterstützt hätten.

Vater Klaus Dunst, Kirsten Dunst, Mutter Inez Rupprecht, Bruder Christian Dunst und Lebenspartner Jesse Plemons posieren für ein Familienfoto. (Quelle: Emma McIntyre/Getty Images)Vater Klaus Dunst, Kirsten Dunst, Mutter Inez Rupprecht, Bruder Christian Dunst und Lebenspartner Jesse Plemons posieren für ein Familienfoto. (Quelle: Emma McIntyre/Getty Images)

An der Seite von Brad Pitt und Tom Cruise hatte Dunst mit zwölf Jahren in "Interview mit einem Vampir" ihren ersten großen Filmauftritt. Als Peter Parkers Freundin Mary Jane Watson in der "Spider-Man"-Trilogie wurde sie später weltberühmt.

"Man hat mich in der Branche nie anerkannt"

Doch erst vor wenigen Tagen erklärte Dunst in einem Radiointerview, dass sie sich in Hollywood zu wenig wertgeschätzt fühle. "Man hat mich in der Branche nie anerkannt. Ich wurde nie für irgendetwas nominiert, außer für zwei Golden Globes", sagte Dunst dem US-Radiosender Sirius XM. "Vielleicht denken sie, ich bin nur das Mädchen aus 'Girls United'." Mit 17 Jahren hatte sie die gleichnamige Cheerleader-Komödie gedreht. Für ihre Rolle in "Interview mit einem Vampir" wurde sie 1994 als Kind für einen Golden Globe nominiert, 2015 für die Fernsehserie "Fargo".


"Vielleicht spiele ich das Spiel nicht genug mit", merkte Dunst über ihr Auftreten im Filmgeschäft an. "Aber manchmal denkt man, es wäre schon schön, von seinen Kollegen anerkannt zu werden." Mit dem Stern auf dem "Walk of Fame" ist nun wenigstens ihr Name fest in den Boden von Hollywood zementiert.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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