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Vorwurf sexueller Belästigung hinter Kulissen von "Wetten, dass..?"

Anschuldigung gegen Domingo  

Vorwurf sexueller Belästigung bei "Wetten, dass..?"

13.09.2019, 19:09 Uhr | JSp, t-online.de

Vorwurf sexueller Belästigung hinter Kulissen von "Wetten, dass..?". Placido Domingo: Der Opernsänger hat Vorwürfe sexueller Übergriffe zurückgewiesen. (Quelle: dpa)

Placido Domingo: Der Opernsänger hat Vorwürfe sexueller Übergriffe zurückgewiesen. (Quelle: dpa)

Neue Vorwürfe gegen den spanischen Opernstar Plácido Domingo. Auch im Rahmen der deutschen Unterhaltungsshow "Wetten, dass..?" soll es durch den 78-Jährigen zur sexuellen Belästigung gekommen sein. 

Es im August gab es Anschuldigungen von neun Opernsängerinnen und Tänzerinnen gegen Plácido Domingo. Der Musiker wies alle Vorwürfe zurück. US-Kulturinstitutionen zogen bereits Konsequenzen und sagten Konzerte mit dem Opernstar ab. Jetzt meldet sich auch eine deutsche Frau, die von sexuellen Belästigungen berichtet, die sich im Rahmen von "Wetten, dass..?" ereignet haben sollen. 

Frau betreute den Auftritt der Drei Tenöre

Wie "Der Spiegel" jetzt in einer Vorabmeldung berichtet, habe die Frau während ihrer Anstellung beim Label Sony Classical im Dezember 2000 den Auftritt der Drei Tenöre Plácido Domingo, José Carreras und Luciano Pavarotti bei "Wetten, dass..?" in Basel betreut. Im Zuge dessen sei es zur Belästigung durch den Künstler gekommen. 

Demnach soll der Musiker die Frau zunächst beim Essen ungefragt am Bein berührt und später dann an ihre Tür im Hotelzimmer geklopft haben, sie umarmt, einen Kussmund gemacht und das Zimmer erst wieder verlassen, nachdem sie ihm mehrmals gesagt habe, dass sie nicht interessiert sei. 

Domingo weist die Vorwürfe zurück 

Ihrem damaligen Arbeitgeber Sony habe die Frau nichts gesagt, wohl aber ihrer Mutter, die das bereits bestätigte. Auf "Spiegel"-Anfrage erklärte das Management von Domingo, der Opernstar könne sich an die Begegnung mit der Frau nicht erinnern, er sei ihr aber mit Sicherheit nicht zu nahe getreten. Der Vorwurf sei demnach falsch. 


Das Arbeitsverhältnis der Frau bei Sony endete im Februar 2001. Sony Classical versicherte, man werde die Angelegenheit ernst nehmen und prüfen. 

Verwendete Quellen:
  • Der Spiegel: Vorabmeldung zur Ausgabe 38 / 2019, Seite 122

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