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Verlag sagt Woody Allen-Buch ab: Mitarbeiter gingen auf die Straße

Nach Protesten  

Verlag wird Buch von Woody Allen doch nicht veröffentlichen

08.03.2020, 13:11 Uhr | spot on news, t-online

 (Quelle: imago images / Future Image International)
Missbrauchsvorwürfe: Woody-Allen-Buch wird nicht gedruckt

"Wir stehen auf der Seite der Opfer von sexuellem Missbrauch": Woody-Allen-Autobiografie wird in den USA nicht gedruckt, in Deutschland schon. (Quelle: Euronews German)

Missbrauchsvorwürfe: Das Buch von Regisseur Woody-Allen wird in den USA nicht gedruckt. (Quelle: Euronews German)


Der Verlag Hachette wird das Buch von Woody Allen doch nicht veröffentlichen, wie das Unternehmen nun mitteilte. Zuvor hatten Mitarbeiter protestiert.

Hachette hat sich entschieden, eine Autobiografie von Woody Allen doch nicht zu veröffentlichen. "Wir nehmen unsere Beziehungen zu Autoren sehr ernst und sagen Veröffentlichungen nicht leichtfertig ab", erklärte der Verlag. Das Werk des Regisseurs sollte im April erscheinen.

Mitarbeiter gingen auf die Straße

Vor der Absage hatten sich Mitarbeiter des US-amerikanischen Verlagshauses Little, Brown and Company klar gegen Woody Allen und die Pläne des Mutterkonzerns Hachette Book Group positioniert. Angestellte gingen aus Protest in New York und Boston auf die Straße, wie US-Medien berichteten.

Bei dem Verlag hat auch Ronan Farrow sein Enthüllungsbuch "Durchbruch: Der Weinstein-Skandal, Trump und die Folgen" herausgebracht. Bereits früher in dieser Woche hatte er via Instagram heftig kritisiert, dass der Deal mit seinem entfremdeten Vater Woody Allen hinter seinem Rücken eingefädelt worden sei.

Recherchearbeit von Farrow brachte Weinstein zu Fall 

Ronan Farrow brachte mit seiner Recherchearbeit nicht nur Filmmogul Harvey Weinstein zu Fall, sondern steht auch seiner Schwester Dylan bei. Sie und ihre Mutter Mia Farrow behaupten seit Jahrzehnten, dass sich Woody Allen an Dylan vergangen habe, als diese sieben Jahre alt war. Der Regisseur bestreitet die Vorwürfe, die Anfang der 90er Jahre untersucht wurden. Es gab keine Anklage gegen ihn.

Dylan Farrow dankte nach der Absage der Buch-Veröffentlichung auf Twitter den Mitarbeitern des Verlags dafür, dass sie ihr und ihrem Bruder beigestanden hätten.

Bei Ronan Farrow heißt es auf Instagram ebenfalls: "Vielen Dank an alle Mitarbeiter und Autoren von Hachette, die sich zu Wort gemeldet haben, und an das Unternehmen, das zugehört hat."

Verwendete Quellen:

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