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Unternehmerwitwe Hannemarie Wirtz stirbt wegen Falschfahrer bei Unfall auf A3

Hannemarie Wirtz wurde 77 Jahre alt  

Unternehmerwitwe stirbt bei Unfall mit Falschfahrer

07.09.2020, 13:50 Uhr | t-online, mbo

Unternehmerwitwe Hannemarie Wirtz stirbt wegen Falschfahrer bei Unfall auf A3. Nordrhein-Westfalen, Königswinter: Polizei und Feuerwehr sind nach einem Verkehrsunfall auf der A3 im Einsatz.  (Quelle: dpa/Ralf Klodt)

Nordrhein-Westfalen, Königswinter: Polizei und Feuerwehr sind nach einem Verkehrsunfall auf der A3 im Einsatz. (Quelle: Ralf Klodt/dpa)

Bei einem Verkehrsunfall mit einem Falschfahrer auf der A3 bei Königswinter sind am 22. August zwei Menschen gestorben. Darunter Hannemarie Wirtz, Angehörige der gleichnamigen Unternehmerfamilie.

Ein Falschfahrer verursachte auf der A3 einen Unfall mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Für zwei Menschen kam jede Hilfe zu spät. Der Wagen von Hannemarie Wirtz hatte nach dem Zusammenprall zu brennen begonnen, wie "Bild" berichtet. Ersthelfer versuchten vergebens, den Wagen zu löschen. Die 77-Jährige starb noch am Unfallort. 

In der "Süddeutschen Zeitung" hat die Familie von Hannemarie Wirtz eine Traueranzeige veröffentlicht. "Du wurdest aus dem Leben und unserer Mitte gerissen. Uns bleibt die Dankbarkeit für Deine beständige Fürsorge und Deine große Liebe, Deinen fröhlichen Lebensmut, die Kraft und den Halt, die Du uns immer gabst. Du fehlst uns unendlich", heißt es darin. Unter den emotionalen Worten nehmen mehrere Familienmitglieder Abschied. Die Trauerfeier für Hannemarie Wirtz soll aufgrund der Coronavirus-Krise "im kleinen Familien- und Freundeskreis" stattfinden. 

"Unerwartet aus dem Leben gerissen"

In einer weiteren Traueranzeige auf der Seite "aachen-gedenkt.de" nehmen der Beirat, die Geschäftsführung und die gesamte Belegschaft der Firma Grünenthal Abschied. Darin zu lesen: "Die Ehefrau des verstorbenen Grünenthal-Gesellschafters und ehemaligen Geschäftsführers Dr. Franz Wirtz wurde unerwartet aus dem Leben gerissen." Sie sei der Firma auch nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 2017 weiter verbunden geblieben.

Die rheinische Firma Grünenthal erlangte unter anderem durch den Contergan-Skandal Aufmerksamkeit. Sie hatte 1957 das Schlafmittel auf den Markt gebracht. Viele werdende Mütter nahmen es ein, auch weil es gegen Schwangerschaftsübelkeit half. Doch bald kamen weltweit etwa 10.000 Kinder mit schweren Missbildungen vor allem an Armen und Beinen zur Welt. In Deutschland allein waren es ungefähr 5.000. 1961 zog Grünenthal das Medikament zurück.

In der Liste des "Manager-Magazins" der reichsten Deutschen stand Familie Wirtz im Jahr 2019 mit einem geschätzten Vermögen von zwei Milliarden Euro auf Platz 90. Die Familie ist angesehen. Sie ist unter anderem auch Inhaber der Dalli Group in Stolberg, die durch das gleichnamige Waschmittel bekannt ist, sowie des Parfumherstellers Mäurer & Wirtz (4711, Tabac).

Verwendete Quellen:

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