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Mick Schumacher: Bewegende Worte über Papa Michael Schumacher – "mein Idol"

"Mein Idol"  

Mick Schumacher: Bewegende Worte über Papa Michael

06.03.2021, 13:25 Uhr | jdo, spot on news, t-online

 (Quelle: Andy Hone/Motorsport Images/Imago)
So sieht Mick Schumachers erstes Formel-1-Auto aus

Der US-Rennstall Haas präsentierte am Donnerstag den neuen Boliden VF-21. Mick Schumacher, der Sohn von F1-Legende Michael Schumacher, wird in der kommenden Saison im Haas-Cockpit Platz nehmen. (Quelle: SAT.1)

Auffällige Lackierung: So sieht Mick Schumachers erstes Formel-1-Auto aus. (Quelle: SAT.1)


Er führt die Familienlegende weiter: Mick Schumacher wird in Kürze in seine erste Formel-1-Saison starten. Vorher sprach er darüber, wie sehr er zu seinem Vater Michael Schumacher aufschaut.

Vor wenigen Wochen jährte sich der verheerende Unfall von Michael Schumacher zum siebten Mal. Am 29. Dezember 2013 war die Formel-1-Legende beim Skifahren gestürzt und hatte sich schwere Verletzungen zugezogen. Seitdem ist der 52-Jährige nicht mehr in der Öffentlichkeit aufgetreten, seine Familie hält sich zu Privatem sehr bedeckt.

Doch nun sprach Sohn Mick Schumacher in einem Interview über seinen Vater und die gemeinsame Leidenschaft: Motorsport. 30 Jahre nach "Schumis" Formel-1-Debüt 1991 in Belgien startet sein Nachwuchs nun seine erste Saison in der Königsklasse. Mick wird zum Auftakt in Bahrain am 28. März für den amerikanischen Haas-Rennstall im Cockpit sitzen und die Familienlegende fortführen.

"Ich wollte das immer selbst machen"

Damit geht ein lang gehegter Traum in Erfüllung. Schon früh sei er von seinem Vater unterstützt worden, erklärte der 21-Jährige nun im Gespräch mit dem "Spiegel". Er erinnere sich "sehr genau sogar" an den Moment, an dem er den Wunsch geäußert habe, als Profi Rennen zu fahren. "Das war 2011 auf der Kartbahn in Kerpen, ich war zwölf." Er habe neben seinem Vater gestanden und mit ihm darüber gesprochen, ob er Rennsport professionell oder als Hobby betreiben wolle. "Meine Antwort war klar", so Schumacher.

Darauf hätten sowohl seine Mutter als auch sein Vater "sehr positiv und sehr unterstützend" reagiert. Er sei aber "nie zu etwas gezwungen" worden, erinnert sich Mick. "Ich wollte das immer selbst machen. Wenn es darum ging, wo ich ein Rennen fahren darf, war ich derjenige, der genervt hat. Nicht meine Eltern", so der 21-Jährige.

Die Fußstapfen seines Vaters, des siebenfachen Weltmeisters, sind groß. Mit der Bürde des Namens kommt Mick aber klar. "Wieso sollte mich das stören? Ich bin ja der Sohn meines Papas, das ist völlig okay", so der Sportler.

Er nehme sich auch selbst ein Beispiel an seinem Vater. "Natürlich ist er mein Idol, und ich schaue mir an, worauf er als Rennfahrer Wert gelegt hat", erklärte er, betonte aber auch, es sei "schwierig, meinen Papa nachzuahmen". Schon allein weil die Formel 1 sich geändert habe, müsse er seinen eigenen Weg beschreiten und in der Gegenwart leben.

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