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Prinz Andrews Anwälte boykottieren erste Anhörung


Prinz Andrews Anwälte boykottieren erste Anhörung

Von spot on news
13.09.2021Lesedauer: 2 Min.
Prinz Andrew: Dem Queen-Sohn wird vorgeworfen, eine Minderjährige sexuell missbraucht zu haben.Vergrößern des BildesPrinz Andrew: Dem Queen-Sohn wird vorgeworfen, eine Minderjährige sexuell missbraucht zu haben. (Quelle: Steve Parsons/Getty Images)
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Andrew wurde die Anklageschrift zugestellt, doch seine Anwälte behaupteten, dass dies nicht ordnungsgemäß geschah. Darüber soll nun eine Vorverhandlung entscheiden – allerdings ohne den Prinzen.

Im Fall der Klage von Virginia Roberts Giuffre gegen Prinz Andrew wegen sexuellen Missbrauchs findet am 13. September 2021 ein erster Gerichtstermin in New York statt. Es geht laut "Guardian" bei der Vorverhandlungskonferenz hauptsächlich um die Frage, ob die Klageschrift dem Prinzen ordnungsgemäß zugestellt wurde. Seine Anwälte bestreiten dies.

Laut Gerichtsakten wurde die Anklageschrift am 27. August dem Sicherheitschef in der Royal Lodge, Andrews Herrenhaus in Windsor, übergeben. Andrews Anwälte bestreiten deshalb die Korrektheit der Übergabe, da der Prinz die Dokumente nicht persönlich in Empfang nahm.

Nun versuchen die Verteidiger offenbar, die Zuständigkeit des New Yorker Gerichtes anzuzweifeln. "Wir bekräftigen, dass sich unser Mandant alle Rechte vorbehält, einschließlich der Anfechtung der Zuständigkeit der US-Gerichte (auch auf der Grundlage einer möglicherweise mangelhaften Zustellung)", heißt es in einer Mitteilung der Kanzlei Blackfords.

Anhörung auch ohne Prinz Andrew

Nun wird Richter Lewis Kaplan vom US-Bezirksgericht für den südlichen Bezirk von New York per Telefonkonferenz die Vorverhandlung leiten und feststellen, ob die Klageschrift korrekt zugestellt wurde. Wie unter anderem die "Times" berichtet, boykottieren die Anwälte von Andrew das Treffen. Auch der Prinz werde wohl nicht erscheinen.

Virginia Roberts Giuffre beschuldigt Prinz Andrew, sie zwischen 1999 und 2002 auf Grundstücken des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein sexuell missbraucht zu haben. Dabei sei sie noch minderjährig gewesen. Sie soll damals von Epstein, der 2019 tot in seiner Gefängniszelle aufgefunden wurde, zur Prostitution gezwungen worden sein. Der zweitälteste Sohn der Queen bestreitet die Vorwürfe und gibt an, sich nicht an die Klägerin erinnern zu können.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur spot on news
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