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Prinz Andrew: Jetzt geht der Queen-Sohn gegen Missbrauchsklage vor

Neue Dimension in Missbrauchsklage  

Jetzt geht Prinz Andrew auf Virginia Giuffre los

30.10.2021, 11:06 Uhr | sow, AFP, t-online

Prinz Andrew: Jetzt geht der Queen-Sohn gegen Missbrauchsklage vor. Prinz Andrew: Der Queen-Sohn beantragt jetzt die Abweisung von "unbegründeter" US-Missbrauchsklage. (Quelle: Steve Parsons - WPA Pool/Getty Images)

Prinz Andrew: Der Queen-Sohn beantragt jetzt die Abweisung der "unbegründeten" US-Missbrauchsklage. (Quelle: Steve Parsons - WPA Pool/Getty Images)

Der Sohn der Queen geht in die Offensive. Prinz Andrews Anwälte haben die Abweisung der US-Missbrauchsklage beantragt. In dem Schreiben erheben sie schwere Vorwürfe gegen die Klägerin Virginia Giuffre.

Im Missbrauchsskandal um Prinz Andrew hat der Herzog von York die Abweisung der "unbegründeten" Klage des mutmaßlichen Opfers bei einem New Yorker Gericht beantragt. Der britische Royal erklärte in dem Schriftsatz, dass die Klägerin Virginia Giuffre von dem Fall profitieren wolle, wie aus den am Freitag vorgelegten Gerichtsdokumenten hervorging.

Giuffre wirft Prinz Andrew vor, sie vor über 20 Jahren als Minderjährige mehrfach sexuell missbraucht zu haben. Die heute 38-Jährige gibt an, im Alter von 17 Jahren von dem US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein an Prinz Andrew "ausgeliehen" worden zu sein, und verlangt Schadenersatz. Das Gericht gab Prinz Andrew bis Ende Oktober Zeit, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen.

Andrew: Giuffre wolle nur "einen weiteren Zahltag"

Seine Anwälte beantragten nun die Abweisung der Klage. Alternativ forderten sie Giuffre auf, "eine genauere Erklärung ihrer Behauptungen abzugeben". Sie beschuldigten Giuffre, den Prinzen zu verklagen, "um einen weiteren Zahltag" aus ihren Anschuldigungen gegen Epstein zu machen.

Virginia Roberts Giuffre: Die heute 38-Jährige wirft Prinz Andrew vor, sie missbraucht zu haben. (Quelle: IMAGO / Ritzau Scanpix)Virginia Roberts Giuffre: Die heute 38-Jährige wirft Prinz Andrew vor, sie missbraucht zu haben. (Quelle: IMAGO / Ritzau Scanpix)

"Die meisten Menschen können nur davon träumen, die Geldsummen zu erhalten, die Giuffre im Laufe der Jahre für sich gesichert hat", schrieb Anwalt Andrew Brettler. "Dies stellt ein zwingendes Motiv für Giuffre dar, weiterhin leichtfertige Klagen gegen Personen wie Prinz Andrew einzureichen, dessen besudelter Ruf nur der jüngste Kollateralschaden des Epstein-Skandals ist", fügte er hinzu. Prinz Andrews Anwälte betonten erneut, dass der Herzog von York "Giuffre niemals sexuell missbraucht oder angegriffen" habe.

Hat Giuffre "Millionen Dollar" aus einem Vergleich von 2017 erhalten?

Giuffre beschuldigt Andrew, sie im Haus von Epsteins damaliger Freundin Ghislaine Maxwell in London missbraucht zu haben. Die damals 17-Jährige wurde ihrer Klageschrift zufolge von Epstein, Maxwell und Prinz Andrew "gegen ihren Willen zum Geschlechtsverkehr mit Prinz Andrew gezwungen". Außer in London habe der Prinz sie auch in Epsteins Haus in New York und auf Epsteins Privatinsel in der Karibik missbraucht.

Laut Andrews Rechtsbeistand hat Giuffre angeblich "Millionen Dollar" aus einem Vergleich von 2017 erhalten, nachdem sie Maxwell verklagt hatte. Sie argumentierten zudem, dass ein 2009 unterzeichneter Vergleich mit Epstein Guiffre daran gehindert habe, andere Menschen im Zusammenhang mit ihren Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs zu verklagen. Eine Bitte um Stellungnahme des Anwalts von Giuffre dazu blieb zunächst unbeantwortet.

Die Vorwürfe gegen Prinz Andrew stehen schon seit 2019 im Raum. Er wies die Anschuldigungen stets zurück und erklärte, sich nicht an ein Treffen mit Giuffre erinnern zu können. Er trat jedoch nach einem verunglückten TV-Interview 2019 von seinen royalen Pflichten zurück. Der ehemalige Hubschrauberpilot und Kriegsveteran, der geschieden ist und zwei Kinder hat, ist seitdem kaum noch öffentlich aufgetreten. Im April nahm er in Windsor mit anderen ranghohen Mitgliedern der Königsfamilie an der Beerdigung seines Vaters Prinz Philip teil.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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