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Diana Amft: "'Josephine Klick' ist mein eigener kleiner 'Tatort'"


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"'Josephine Klick' ist mein eigener kleiner 'Tatort'"

t-online, Christina Kühnel

Aktualisiert am 05.05.2014Lesedauer: 4 Min.
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Diana Amft

T-Online.de: Bislang kannte man Sie eher von der komödiantischen Seite, nun spielen Sie die Hauptrolle in einer Krimiserie. Wie kam es dazu?

Diana Amft: Das ist tatsächlich Zufall. Ich wähle meine Projekte nicht nach dem Genre aus, sondern ob ein Buch gut ist und ob alles drum herum stimmt. Das Drehbuch zu "Josephine Klick" konnte ich gar nicht aus der Hand legen. Josephine ist eine Figur, mit der ich mal eine etwas andere Facette zeigen kann. Das war für mich schauspielerisch sehr reizvoll und ich habe mich sehr darauf gefreut, diese Figur auch zum Leben zu erwecken.

Als Josephine Klick spielen Sie eine Kommissarin. War es für Sie je im realen Leben eine Option, bei der Polizei zu arbeiten?

Nein, auf gar keinen Fall. Ich ziehe meinen Hut vor Polizisten, aber ich selbst hätte viel zu viel Angst davor. Da wäre keinem ein Gefallen mit getan, wenn ich das machen würde. Bei einem Notruf würde ich wahrscheinlich sagen, "Nö, ich habe Angst, das mache ich nicht." Das ist mir dann doch ein bisschen zu viel Abenteuer. Die Medienbranche ist ja schon abenteuerlich genug, aber das wäre noch mal eine Stufe höher.

Bezieht sich diese Abenteuerlichkeit der Medienbranche auch auf die finanzielle Situation, in der man sich als Schauspieler befindet? Viele Kollegen klagen ja darüber, wie prekär diese ist.

Sagen wir so: Ich bin kein Mensch, der glaubt, dass es immer so weitergeht, wenn er mal ein festes Engagement hat. Ich bin immer unglaublich dankbar für den Moment und ich bin auch ein relativ sparsamer Mensch. Für mich ist es beispielsweise der größte Luxus, wenn ich mit Freunden essen gehe. Außerdem habe ich in meiner Vergangenheit fast jeden Nebenjob gemacht, den man sich vorstellen kann. Ich hab dadurch vielleicht auch die Sicherheit, dass ich weiß, dass ich nicht alles von der Schauspielerei abhängig machen muss.

Was vielleicht die wenigsten wissen: Sie haben neben der Schauspielerei auch ein zweites Standbein als Kinderbuchautorin.

Ja, das hat mir in den letzten drei Jahren ebenfalls eine unglaubliche Sicherheit gegeben. "Die kleine Spinne Widerlich" läuft recht erfolgreich, ich arbeite gerade am dritten Teil und das gibt mir natürlich auch absoluten Rückhalt. Aber so richtig in Sicherheit wiegen kann man sich nie, und ich glaube, ich habe mich damit abgefunden, so dass mir das nicht wirklich Angst macht. Und inzwischen bietet ja fast kein Beruf mehr Sicherheit.

In der Serie muss sich Josephine Klick mit zwei Macho-Kollegen auseinandersetzen, die sie als Frau nicht für voll nehmen. Glauben Sie, dass Frauen es heute tatsächlich noch so schwer im Beruf haben?

Ich persönlich bin im Beruf noch nie mit diesem Mann-Frau-Konflikt konfrontiert worden. Und auch sonst bekomme ich davon nicht viel mit - außer wenn es um Fußball geht. Wenn ich als Frau in einer Runde von Jungs über Fußball spreche, dann muss ich erst mal beweisen, dass ich weiß, wovon ich rede. Die Männer können einfach reden, wie sie wollen. (Ironisch:) Klar, die haben ja auch Ahnung von Fußball, Frauen natürlich nicht.

Welcher Mannschaft drücken Sie denn die Daumen?

Ich bin Arminia-Bielefeld-Fan. Das sieht gerade nicht so gut aus, da muss man die Daumen drücken.

Sind Sie auch öfter auf der "Alm", also im Bielefelder Stadion?

Wenn ich in der Gegend bin, auf jeden Fall. Dann habe ich auch mein Arminia-Trikot an.

Könnten Sie sich vorstellen, auch mal im ARD-"Tatort" zu ermitteln? Der Münsteraner "Tatort" beispielsweise würde mit seiner Mischung aus Krimi und Comedy ja gut zu Ihnen passen.

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Westfalen würde natürlich auch passen. (Amft kommt aus der westfälischen Provinz, Anm. d. Red.) "Tatort" ist ein total schönes Format, ohne Frage, und auch zurecht über Jahre hinweg so erfolgreich. Aber ich habe in "Josephine Klick" meinen eigenen kleinen "Tatort" gefunden. Ich bin jetzt Kommissarin in Berlin, von daher ist damit mein Verlangen nach einer Kommissarinnenrolle momentan absolut erfüllt.

Eine Nominierung für den Bayerischen Fernsehpreis hat "Josephine Klick" schon in der Tasche. Nun muss die Serie nur noch den Zuschauern gefallen. Sind Sie schon nervös im Hinblick auf die Einschaltquoten? Immerhin wurde ihre letzte Serie "Christine - Perfekt war gestern!" nach einer Staffel wegen schlechter Quoten eingestellt.

Man kann natürlich nur hoffen, dass es den Zuschauern gefällt, und da drücken wir alle die Daumen. Die Zuschauer sind ja diejenigen, für die wir uns so viel Mühe gegeben haben. Natürlich ist es enttäuschend, wenn die Quote "nicht stimmt". Aber ich weiß auch gar nicht mehr, wie man das genau definieren kann. Es hat sich alles so sehr verlagert in den letzten Jahren. Ich weiß auch nicht, warum man sagt, eine Serie ist ein Flop, weil sie "nur" zweimal über Senderschnitt lag. Wenn man mich als positiv denkenden Mensch fragen würde, ich würde sagen: "Cool, zweimal über Senderschnitt, ist doch toll!"

Ihr wohl größter Erfolg bislang war die Serie "Doctor's Diary". Doch obwohl die Reihe unter der Regie von Bora Dagtekin beim Publikum gut ankam, war 2011 nach drei Staffeln Schluss. Könnten Sie sich vorstellen, noch einmal einen Kinofilm dranzuhängen?

Das war immer mal wieder im Gespräch. Aber Bora ist gerade unglaublich erfolgreich mit seinen Kino-Projekten und ich denke, seine Priorität liegt erst mal auf "Fack ju Göhte 2".

Sie selbst könnten sich also vorstellen, noch einmal in die Rolle von Gretchen Haase zu schlüpfen?

Ich habe das Projekt und die Welt von Gretchen Haase absolut geliebt. An mir ist es auch nicht gescheitert. Das war, glaube ich, ein Zusammenspiel von vielen Komponenten. Die Beteiligten sind in unterschiedliche Richtungen gegangen und man hat es dann einfach logistisch und zeitlich nicht auf die Reihe bekommen, noch einmal was zu machen. Ich weiß nicht, ob es aus der Welt ist, aber ich möchte auch nicht zu viele Hoffnungen schüren und die Fans nachher enttäuschen.

Das Interview führte Christina Kühnel.

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Von Kai Butterweck
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