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"Promi Big Brother": Drogenbeichte von Willi Herren


Willi Herrens Drogenbeichte
"Ich habe Haus und Hof verkauft, gelogen und betrogen"

Von t-online, mbo

Aktualisiert am 16.08.2017Lesedauer: 3 Min.
Willi Herren spricht immer wieder offen über seine Drogensucht.Vergrößern des BildesWilli Herren spricht immer wieder offen über seine Drogensucht. (Quelle: SAT.1 / Arne Weychardt)
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Gerade verweilt Willi Herren gemeinsam mit elf mehr oder weniger prominenten Kollegen im "Promi Big Brother"-Haus. Schon am zweiten Tag im Exil sprach er offen über seine Drogenvergangenheit. Es gab eine Zeit, da sah ihn sein Sohn koksen, Willi fuhr betrunken mit dem Auto durch Köln. Doch die hat er mittlerweile hinter sich gelassen.

"Ich habe sechs Kliniken hinter mir. Habe mich immer selber eingewiesen und die Hilfe gesucht. Habe, glaube ich, zwei Jahre meines Lebens in Kliniken verbracht", erzählte er seinen Mitbewohnern im Container. Zuvor wollte er jahrelang eine Lügenwelt aufrechterhalten, war ständig zugedröhnt.

Viele unverarbeitete Erlebnisse

Der erfolgreiche Ballermannsänger schiebt seinen Absturz nicht zuletzt auf seine schwierige Kindheit und Jugend: Seine Eltern ließen sich früh scheiden, Willi lebte mit seinen Geschwistern bei der Mutter. "Mit gerade mal neun habe ich meine Mutter verloren und wurde von heute auf morgen aus meinem Umfeld rausgezogen und in ein neues reingeschmissen. Das kriegt man einfach nicht verarbeitet", offenbart der Musiker im "akte20.17"-Interview.

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Als Jugendlicher dann der Durchbruch: "Das war für mich eine ganz neue Welt. Ich war von heute auf morgen berühmt. Sonntags lief die 'Lindenstraße', montags bin ich in den Schulbus gestiegen und jeder kannte mich." Auch das war eine enorme Umstellung für den heute 42-Jährigen. Trotz des beruflichen Erfolges lebte er weiter in einem sozialen Brennpunkt, hing auch weiterhin mit seinen Freunden rum, von denen einige einen kriminellen Hintergrund hatten.

Dadurch hatte er schon zu Beginn seiner Karriere mit vielen negativen Schlagzeilen zu kämpfen: "Da gab es auch hin und wieder eine Keilerei, wo der Willi Herren dann dabei war. Da stand ich immer in der Zeitung in regelmäßigen Abständen. Das war schon sehr übel." Doch die richtigen Probleme nahmen erst später ihren Lauf.

Kollegen empfehlen ihm Kokain – er übertreibt

Bis vor elf Jahren war Willi abhängig von Kokain. Wie er an die Droge gekommen ist, erzählt er heute ganz offen: "Das waren Kollegen, die gesagt haben, ich soll das mal probieren. Höhere Leistungsfähigkeit, höhere Konzentration und mehr Kreativität. Aber ich habe das maßlos übertrieben. Ich habe Haus und Hof verkauft, gelogen und betrogen. Dafür schäme ich mich heute sehr."

Willi ist ein Familienmensch. Er ist Vater zweier Kinder und auch schon stolzer Opa. Vor allem für seinen Sohn Stefano ist der Blick in die Vergangenheit ein schwieriges Thema: "Das tut mir im Herzen weh, dass mein Vater immer so darauf bezogen wird. Ich muss ja damit umgehen können, aber ich kann es nicht. Bei mir kommt dann immer alles wieder hoch."

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"Ich schäme mich in Grund und Boden"

Kein Wunder, immerhin offenbart der Stimmungssänger: "Mein Sohn hat das am eigenen Leib erfahren, wenn der Papa nach drei durchzechten Nächten nach Hause gekommen ist und brach lag. Dafür schäme ich mich heute noch zu Grund und Boden. Mein Umfeld hat gelitten." Doch trotz allem ist Stefano wahnsinnig stolz auf seinen berühmten Vater: "Er hat mir die Welt gezeigt früher als ich klein war. Er hat mich überall mit hingenommen, das habe ich so geliebt, überall mit meinem Vater zu sein. Ich liebe ihn einfach über alles."

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Heutzutage scheint Willi ein ganz anderer Mensch zu sein als in den Jahren seiner Drogenabhängigkeit. Über einen längeren Zeitraum hinweg hat er 35 Kilo abgenommen, hat sich aus neu gewonnener Eitelkeit Haare verpflanzen lassen und greift nur noch zu Mineralwasser. Nur ein Laster ist ihm geblieben: die ständige Raucherei.

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