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Carsten Maschmeyer: Geplatzter Löwen-Rekorddeal war ein Fake


Die Wahrheit hinter dem geplatzten Löwen-Rekorddeal


Aktualisiert am 14.04.2018Lesedauer: 2 Min.
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Carsten Maschmeyer: Der Selfmade-Millionär investiert in Start-ups.Vergrößern des Bildes
Carsten Maschmeyer: Der Selfmade-Millionär investiert in Start-ups. (Quelle: imago)

Es war das Highlight der vierten "Höhle der Löwen"-Staffel: Fünf Jungs aus Dänemark forderten für ihre App "Too Good To Go" eine Million Euro. Und tatsächlich: Die Löwen bissen an. Doch jetzt kommt raus: Alles nur ein Fake.

Die Gründer von "Too Good To Go", einer App gegen Lebensmittelverschwendung, konnten alle fünf Löwen von ihrer Idee überzeugen. Und somit schlossen in der zehnten Folge der vierten Staffel Frank Thelen, Judith Williams & Co. zum ersten Mal einen Deal in Millionenhöhe ab. Eine Sensation. Doch kurz nach der Aufzeichnung der Show platzte der Deal.

Auf Nachfrage von t-online.de sagte Sprecherin Teresa Rath damals: "Durch das schnelle Wachstum von 'Too Good To Go' über die letzten neun Monate waren schlussendlich die Konditionen für einen Deal für keine Seite mehr so richtig ideal." Die kompetente Beratung der Löwen sei für die Gründer aber eine "äußerst spannende, hilfreiche und erfolgreiche Erfahrung" gewesen.

Doch jetzt kommt raus: Die Jungs wollten nie einen Deal, wie Carsten Maschmeyer im Gespräch mit t-online.de verrät. "Alle fünf Löwen waren interessiert, boten jeweils zwei Prozent für eine Million Euro", erklärt der Investor. In der Show gingen die Dänen den Deal ein, allerdings mit dem Hintergedanken den Deal Backstage nicht zustande kommen zu lassen.

Denn: "Später haben die Gründer gesagt, sie wollen eigentlich gar kein Investment, sie wollen nur im TV ausgestrahlt werden." Das wurden sie – und auch noch mit großem Erfolg. Tatsächlich erreichte die Folge die zweithöchste Einschaltquote der ganzen Staffel. 3,13 Millionen Zuschauer sahen am 7. November dabei zu, wie die Löwen einen Rekorddeal eingingen.

"Dabei haben die Jungs von 'Too Good To Go' den Deal platzen lassen", nicht die Löwen, stellt Carsten Maschmeyer klar. "Ich habe noch nie einen Deal platzen lassen. Für mich ist ein Handschlag eine echte Zusage."

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