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Deutscher Filmpreis: Miese Einschaltquoten für die Preisverleihung

Wenig Interesse  

Miese Quoten für den Deutschen Filmpreis

25.04.2020, 12:03 Uhr | dpa, mho, t-online.de

Deutscher Filmpreis: Miese Einschaltquoten für die Preisverleihung. Deutscher Filmpreis 2020: Iris Berben hielt die Laudatio für das beste Drehbuch. (Quelle: dpa/Florian Liedel/Deutsche Filmakademie)

Deutscher Filmpreis 2020: Iris Berben hielt die Laudatio für das beste Drehbuch. (Quelle: Florian Liedel/Deutsche Filmakademie/dpa)

Am späten Freitagabend wurde in einer TV-Show die wichtigste nationale Auszeichnung der Filmbranche verliehen. Das Interesse an dem Event war so gering wie nie zuvor.

So wenige sahen noch nie zu: Lediglich eine halbe Million Menschen haben sich am späten Freitagabend für den Deutschen Filmpreis im Ersten interessiert, der in diesem Jahr zum 70. Mal verliehen wurde. Im Schnitt 0,52 Millionen sahen zwischen 22.34 Uhr und 01.00 Uhr zu. Das entspricht einem Marktanteil von nur drei Prozent.

Im vergangenen Jahr waren noch etwa doppelt so viele Zuschauer dabei gewesen, vor zwei Jahren ebenfalls knapp eine Million. In den Jahren 2015 bis 2017 waren es zwischen einer und 1,2 Millionen Zuschauer gewesen. Seit dem Jahr 2013 gab es bei ARD oder ZDF keinen Sendeplatz mehr vor 22 Uhr.

"Danke, Mama!"

Wegen der Corona-Pandemie wurde in diesem Jahr auf eine große Gala verzichtet, stattdessen wurden die Auszeichnungen bei einer Fernsehshow bekanntgegeben. Der Schauspieler Edin Hasanovic moderierte, mehrere Prominente wurden von Zuhause aus zugeschaltet, grüßten aus Küche oder Wohnzimmer. Die elfjährige Helena Zengel gewann für "Systemsprenger" die Lola als beste Hauptdarstellerin. Sie schrie vor Freude und bedankte sich bei ihrer Mutter: "Danke, Mama!" – wer sonst in welcher Kategorie ausgezeichnet wurde, erfahren Sie in unserer Übersicht.

Die rund 2.000 Mitglieder der Deutschen Filmakademie stimmten über die meisten Gewinner ab. Die Preise sind mit insgesamt rund drei Millionen Euro für neue Projekte dotiert. Das Geld kommt von der Bundesregierung – aus dem Haus von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU).

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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