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"Bares für Rares": Dieser Bierkrug aus Silber ist 800 Euro wert

"Bares für Rares"  

Bierkrug für das Doppelte der Expertise verkauft

28.07.2020, 17:38 Uhr | Seb, t-online

"Bares für Rares": Dieser Bierkrug aus Silber ist 800 Euro wert. "Bares für Rares": Experte Colmar Schulte-Goltz begutachtet den Bierkrug. (Quelle: Screenshot / ZDF)

"Bares für Rares": Experte Colmar Schulte-Goltz begutachtet den Bierkrug. (Quelle: Screenshot / ZDF)

Was ein Gegenstand wert ist und was dafür tatsächlich gezahlt wird, ist bei "Bares für Rares" oft unterschiedlich. So ergeht es auch Trödler Jürgen Siegel. Die Expertise hat er locker verdoppelt.

Bei "Bares für Rares" kann man fast alles zu Geld machen. Die Frage ist nur, wie viel. Wer von Horst Lichter und den Experten eine Händlerkarte in die Hand bekommt, der kann mächtig abkassieren oder nur einen Bruchteil dessen geboten bekommen, was der Sachverständige für möglich hält. Restaurantfachmann Jürgen Siegel versucht in der Show sein Verkaufsglück mit einem Krug, den er seit gut 50 Jahren nur daheim stehen hat.

Trödler bekam Krug als Pfand für 150 geliehene Ost-Mark

"Ich habe den Krug von einer Kollegin bekommen, die Geld brauchte und sie meinte 'Nimm doch den Krug dafür'", erzählt der 74-jährige Braunschweiger. Es ging damals um 150 Ost-Mark. Das war Ende der Siebzigerjahre, gebraucht wurde der silberne Bierkrug jedoch nie. Das erklärt wohl auch den hervorragenden Zustand, den Kunsthistoriker Colmar Schulte-Goltz dem Humpen attestiert. Er besteht aus echtem 800er Silber. Innen ist der Krug vergoldet.

Hoch den Humpen!

Ob dieser Humpen nun noch mal vergoldet oder doch poliert wird, das muss Wolfgang entscheiden. Der Verkäufer jedenfalls freut sich über das gute Geschäft. Na dann. Prost! 🍻

Gepostet von Bares für Rares am Montag, 27. Juli 2020

Hinzu kommen die feinen Schnitzereien, die eine Hochzeit darstellen. "Wir sehen hier ein Paar, das tanzt", erklärt Colmar Schulte-Goltz. "Es sieht derb aus. Das Paar ist nicht hoch gestellt. Das Ganze halte ich für eine Art Hochzeitsgesellschaft." "Das ist schön", meint Horst Lichter. "Und weißt du, was mich am meisten freut? Dass es 800er Silber ist." Der Krug wurde "um 1900" gefertigt, soll aber noch älter aussehen.

Expertise: 400 bis 450 Euro

Siegel wünscht sich 300 bis 400 Euro für den Krug. "Man muss hier erstmal einen Materialwert vorausschicken"; meint der Kunsthistoriker zu Lichter und Siegel. "Da sind wir bei 226 bis 230 Euro. Aber jetzt ist es alt, auch über 100 Jahre alt. Und wenn unsere Händler das richtig toll finden, dann geben die 400 bis 450 Euro."

Mit dieser Expertise stellt sich der Trödler den Händlern. Wolfgang Pauritsch will es genau wissen und fragt, ob Siegel mal aus dem Krug getrunken hätte, was dieser verneint. Nachdem sich Pauritsch noch nach dem Gewicht informiert hat, gibt er mit 300 Euro auch gleich das erste Gebot ab.

Die Bieter-Schlacht der Händler

Schnell schaukeln sich die Händler Wolfgang Pauritsch, Walter Lehnertz, Julian Schmitz-Avila und Daniel Meyer hoch. Pauritsch bietet 420 Euro, worauf Meyer direkt 500 Euro bietet. Lehnert kommentiert: "Da will einer den Krug haben." Pauritsch kontert: "Da wollen zwei ihn haben. 520!"

Pauritsch und Meyer bieten sich in 20-Euro-Schritten nach oben bis Pauritsch ein Gebot von 700 Euro nennt, Meyer legt noch einen Fünfziger drauf. Den Zuschlag erhält dann aber Pauritsch für 800 Euro. Und Siegel möchte diese Erfolgsgeschichte seinen bekannten bei What's App schreiben.

Verwendete Quellen:

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