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"Höhle der Löwen": Ralf Dümmel entschuldigt sich nach Kritik an "Pinky Gloves"

"Mir tut es weh"  

Ralf Dümmel entschuldigt sich nach Kritik an Menstruationsprodukt

15.04.2021, 12:42 Uhr | JaH, t-online, spot on news

 (Quelle: RTL)
Zwei "Frauenversteher" in der Löwenhöhle

In der Höhle der Löwen sorgt der Menstruationshandschuh "Pinky" für Wirbel. Zwei Männer stellen ihr Einwegprodukt aus Plastik vor. Es soll dabei helfen, benutzte Tampons diskret zu entsorgen. (Quelle: RTL)

"Höhle der Löwen": Zwei Männer stellen sich als "Frauenversteher" vor und präsentieren ihren Menstruationshandschuh "Pinky". (Quelle: RTL)


Anfang der Woche sorgte "Die Höhle der Löwen" mit einem Produkt für Ärger. Zwei Männer entwarfen einen Periodenhandschuh, Ralf Dümmel war begeistert. Nach vielen Beschwerden lenkt er nun ein. 

Über mangelnde Aufmerksamkeit können sich die Erfinder des Hygieneartikels "Pinky Gloves" nach ihrem Auftritt in "Die Höhle der Löwen" am vergangenen Montag nicht beschweren. Seit die Folge ausgestrahlt wurde, hagelt es unter dem Hashtag #pinkygate massive Kritik sowohl am Produkt als auch an den selbst ernannten "Frauenverstehern" Eugen Raimkulow und André Ritterswürden. Und dass sich in Person von Ralf Dümmel auch noch ein männlicher Löwe den Deal schnappte, setzte dem Skandal für viele die Krone auf.

Der Vorwurf: Der pinke Einweg-Plastikhandschuh, der zur Entsorgung von Tampons und Binden gedacht ist, sei nicht nur schlecht für die Umwelt, er stigmatisiere auch das Thema Menstruation. Auf Instagram meldete sich jetzt Dümmel zu diesem Sachverhalt zu Wort und entschuldigte sich für den unsensiblen Umgang.

"Ich gebe zu, dass ich dem nicht die notwendige Aufmerksamkeit gewidmet habe" 

So schreibt er unter anderem: Den Gründern und ihm selbst sei "durch die vielen berechtigten Hinweise zum Produkt und zum Auftritt klar geworden, dass es ernst zu nehmende Kritikpunkte gibt". Diese seien den beiden als Männerteam schlichtweg nicht bewusst gewesen. Die Periode sei ein politisches Thema. "Und ich gebe zu, dass ich dem nicht die notwendige Aufmerksamkeit gewidmet habe." Ihm tue es "im Herzen weh, wenn ich all die Nachrichten und Kommentare lese. Ich möchte mich bei allen entschuldigen, dass ich dem Thema Periode bisher nicht ausreichend Aufmerksamkeit gewidmet habe." Er wolle das ab jetzt ändern.

Einen der Kritikpunkte wolle er aber nicht zulassen – dass es ein Problem sei, wenn männliche Gründer ein Produkt für Frauen entwickeln. "Grundsätzlich sollten die Geschlechter der Gründer:innen kein Merkmal sein bei der Frage, ob ein Produkt Relevanz hat oder nicht. Es gibt tolle Gründerinnen, die starke Produkte für eine männliche Zielgruppe entwickeln. Und das ist auch gut so. Andersrum muss es genauso möglich sein."

Kritik an der Entschuldigung 

Die Entschuldigung von Dümmel kommt auf Instagram allerdings nicht bei allen gut an. "Man(n) hätte schon von selbst drauf kommen können, wie absolut überflüssig diese Dinger sind", schreibt eine Person unter den Beitrag. "Ist ja nicht so, dass es nicht schon Einweghandschuhe (zum Bruchteil dieses Preises) zu kaufen gibt, sollte Frau sich mal so vor sich selbst ekeln, dass sie das Bedürfnis verspürt, den Tampon mit Plastik nachschieben zu wollen." Dieses Start-up könne ihrer Meinung nach "eingestampft werden".  

Auch etliche andere kritisierten die Entschuldigung des Investoren und fordern, dass der Deal, der in der Sendung abgeschlossen wurde, platzen solle.

Verwendete Quellen:

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