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"Squid Game": Netflix-Serie löst Telefonterror aus

Szenen sollen bearbeitet werden  

Netflix-Serie "Squid Game" löst Telefonterror aus

07.10.2021, 08:05 Uhr | JaH, t-online

"Squid Game": Netflix-Serie löst Telefonterror aus. "Squid Game": Die Netflix-Serie stammt aus Südkorea. (Quelle: netflix)

"Squid Game": Die Netflix-Serie stammt aus Südkorea. (Quelle: netflix)

"Squid Game" gehört in diesen Tagen zu den erfolgreichsten Serien auf Netflix. Doch eine Frau leidet unter der südkoreanischen Produktion. Sie wird seit der Ausstrahlung mit Anrufen und Nachrichten bombardiert.  

In der neuen Netflix-Serie "Squid Game", die seit dem 17. September ausgestrahlt wird, geht es um verschiedene Menschen, die in Geldnot sind. Ihnen wird ein sonderbares Angebot gemacht. Sie können all ihre Geldsorgen loswerden, wenn sie bei einer Reihe von Kinderspielen mitmachen. Am Ende winkt ein Gewinn von bis zu 45 Milliarden Won (umgerechnet etwa 33 Millionen Euro). Sie müssen dazu nur eine Nummer wählen. 

Die Nummer steht deutlich auf einer Art Visitenkarte, die auch den Zuschauern der Serie mehrmals gezeigt wird. Das Problem: Die Nummer gibt es wirklich. Sie gehört einer Frau in Südkorea. Sie bekommt seit Ausstrahlung der Dramaserie rund 4.000 Anrufe und Nachrichten pro Tag, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Demnach wollen sowohl Netflix als auch die Produktionsfirma Siren Pictures die Serie nun bearbeiten.   

Szenen mit der Nummer sollen überarbeitet werden 

"Zusammen mit der Produktionsfirma arbeiten wir daran, diese Angelegenheit zu klären, einschließlich der Bearbeitung von Szenen mit Telefonnummern, wo dies notwendig ist", teilte Netflix mit. Die Zuschauer wurden außerdem darum gebeten, von Anrufen und Nachrichten abzusehen. 

Telefonnummer gelten in Südkorea als wertvolles Gut. Verkauf und Kauf sind illegal. Trotzdem soll der südkoreanische Präsidentschaftskandidat Huh Kyung-young der Frau auf Facebook 100 Millionen Won (umgerechnet fast 72.000 Euro) für ihre Nummer geboten haben. Sie lehnte wohl ab.

In "Squid Game" kämpfen die Menschen mit Geldnot in den Spielen nicht nur um den Gewinn des Geldes, sondern auch um ihr Leben. Wer im Spiel disqualifiziert wird, etwa, weil er die Regeln nicht einhält oder schlichtweg, weil er verliert, wird getötet.   

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche
  • Nachrichtenagentur Reuters 

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