Sie sind hier: Home > Unterhaltung > TV >

"Tatort"-Star soll rund 60.000 Euro Schulden haben

Joe Bausch  

"Tatort"-Star soll rund 60.000 Euro Schulden haben

25.10.2021, 11:24 Uhr | JaH, t-online

"Tatort"-Star soll rund 60.000 Euro Schulden haben . Joe Bausch: Der "Tatort"-Star hat Mietschulden.  (Quelle: IMAGO / Horst Galuschka)

Joe Bausch: Der "Tatort"-Star hat Mietschulden. (Quelle: IMAGO / Horst Galuschka)

Im "Tatort" kommt er den Verbrechern auf die Spur. Jetzt steht er selbst im Zentrum der Ermittlungen. Joe Bausch soll nämlich eine ordentliche Summe an Mietschulden angesammelt haben. 

Er ist nicht nur Schauspieler, mimt im "Tatort" den Gerichtsmediziner Dr. Joseph Roth, sondern ist auch im wahren Leben Arzt. Joe Bausch arbeitete sogar lange Zeit in einer Justizvollzugsanstalt.

Das schützt Bausch allerdings nicht davor, selbst ins Fadenkreuz der Ermittler zu geraten. Wie die "Bild"-Zeitung jetzt berichtet, wirft die Staatsanwaltschaft dem 68-Jährigen offenbar Betrug vor. 

Bausch lebte sechs Jahre mietfrei in Amtswohnung 

Der Hintergrund: Bausch bezog ab 1995 eine Dienstwohnung auf dem Anstaltsgelände in Werl. Dort war er ab 1986 Anstaltsarzt, bzw. sogar leitender Medizinaldirektor. Die Miete für diese 180-Quadratmeter-Wohnung wurde ihm direkt vom Gehalt abgezogen. Rund 801 Euro zahlte er so für seine Bleibe. 

2012 nahm sich Bausch eine Auszeit. Seine Erfahrungen und Erlebnisse als Gefängnisarzt schrieb er in seinem Buch "Knast" nieder. Er ging auf Lesereise, war in Fernsehshows zu Gast und vieles mehr. Für seine Arbeit als Arzt blieb da wenig Zeit. Gehaltszahlungen und Mietabzug wurden für vier Wochen pausiert, bis der "Tatort"-Star wieder zurückkehrte. 

"Dadurch ist der Fehler aufgefallen" 

Als man die Zahlung an ihn wieder in die Wege leitete, passierte ein Fehler. Der Mietabzug wurde nicht mehr veranlasst. 72 Monate, also rund sechs Jahre, soll Bausch mietfrei in seiner Dienstwohnung gelebt haben. Die Staatsanwaltschaft meint nun, er hätte den Fehler melden müssen. 

Bausch ist sich allerdings keiner Schuld bewusst. "Weder mein Steuerberater noch ich haben den Fehler des Amtes bemerkt", sagte er zu "Bild". "Ich bin ein viel beschäftigter Mann. Gerade 2012 war ich häufig auf Lesereise mit einem neuen Buch und in Talkshows. Als ich 2018 in Ruhestand ging, habe ich die Behörde gebeten, die Miete von der Pension abzuziehen. Nur dadurch ist der Fehler überhaupt aufgefallen."

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: