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Raus aus der Falle: "Siziliens Frauen begehren auf"

Von dpa
Aktualisiert am 19.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Nicoletta Cosentino in ihrer Manufaktur "Cuoche Combattenti" ("KĂ€mpferische Köchinnen"), die sie 2017 in Palermo auf Sizilien gegrĂŒndet hat.
Nicoletta Cosentino in ihrer Manufaktur "Cuoche Combattenti" ("KĂ€mpferische Köchinnen"), die sie 2017 in Palermo auf Sizilien gegrĂŒndet hat. (Quelle: Oliver Nies/Spiegel TV/Arte/dpa./dpa)
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Berlin (dpa) - In Sizilien haben es MĂŒtter nicht leicht. Eine Nachmittagsbetreuung von Kindern ist auf der italienischen Insel nicht ĂŒblich. Betreuungsangebote vom Staat gibt es nur in mĂ€ĂŸiger Zahl.

Nicht ohne Grund gehen nur 29 Prozent der Sizilianerinnen einer ErwerbstĂ€tigkeit nach. Denn die Betreuung der Kleinen fĂ€llt dort heute immer noch nach dem traditionellen Rollenmuster fast immer komplett der Frau zu. Das ist insbesondere dann ein Problem, wenn sie Opfer hĂ€uslicher Gewalt, aber vom Mann finanziell abhĂ€ngig ist. Ganz im SĂŒden Italiens zeigt sich die Benachteiligung von Frauen noch deutlicher als anderswo in Europa. Die Arte-Reportage "Siziliens Frauen begehren auf" erzĂ€hlt am Mittwoch um 19.40 Uhr davon.

Zwei Frauen, die ihr Leben zwischen dem Job und der Betreuung des Kindes meistern mĂŒssen: Eine von ihnen ist die Alleinerziehende Nicoletta Cosentinos. Die 50-JĂ€hrige hat seit 2017 ihr Unternehmen "KĂ€mpferische Köchinnen" gegrĂŒndet und stellt dort gemeinsam mit anderen Frauen regionale Produkte wie Marmelade oder Backwaren her.

Zugleich trifft Nicoletta ihre Kundinnen und Kunden und kĂŒmmert sich dann auch allein um ihre zwei Kinder. In ihrer Ehe hatte die 50-JĂ€hrige oft DemĂŒtigung erlebt. Sie wurde psychologisch stĂ€ndig unter Druck gesetzt, bis sie sich scheiden ließ. In ihrem Unternehmen unterstĂŒtzt sie Frauen, die dasselbe Schicksal erleben. Sie stellt Praktikantinnen ein und bietet Frauen eine Berufsperspektive oder plant, wie sie mit Frauen aus einem Viertel ein Catering grĂŒnden kann. Sie schiebt Projekte gegen hĂ€usliche Gewalt an.

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Doppelbelastungen fĂŒr Frauen

Die Doku begleitet auch Clelia. Die 39-JĂ€hrige arbeitet schon in Teilzeit als SekretĂ€rin und möchte einen zweiten Job annehmen. Den sucht Clelia noch. Sie versucht ihren Mann so wenig wie möglich um Geld zu bitten. Die Sizilianerin möchte nĂ€mlich aus Prinzip von niemanden abhĂ€ngig sein. Das bedeutet fĂŒr sie allerdings großen Stress. Denn auch wenn sie arbeitet, muss eine Frau in ihrer LebensrealitĂ€t die Betreuung des Kindes und den Haushalt stemmen.

Die 39-JĂ€hrige wird in BewerbungsgesprĂ€chen regelmĂ€ĂŸig gefragt, wie sie den Beruf und Familie gleichzeitig meistern will. Das findet sie "demĂŒtigend und eine krasse Form von Benachteiligung", denn solche Fragen werden mĂ€nnlichen Bewerbern nie gestellt, sagt Clelia.

Ihr Mann hat fĂŒr sich einen festen Plan und keine Zeit fĂŒr familiĂ€re Angelegenheiten an einem Arbeitstag, wĂ€hrend Clelia in ihrem Alltag beides meistern muss. Sie macht sich Sorgen um Sizilien: "Es heißt immer, dass Kinder die Zukunft unseres landes ist, aber wenn niemand mehr Kinder bekommt, weil der Staat nicht prĂ€sent ist und keine UnterstĂŒtzung anbietet, dann steht diese Zukunft auf dem Spiel." Italien gehört schon jetzt zu den geburtenĂ€rmsten LĂ€ndern Europas.

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