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TV-Tipp: Nur die Liebe kann uns retten

TV-Tipp  

Nur die Liebe kann uns retten

15.08.2020, 00:03 Uhr | dpa

TV-Tipp: Nur die Liebe kann uns retten. Der deutsche Schlagersänger Roland Kaiser in seinem Element.

Der deutsche Schlagersänger Roland Kaiser in seinem Element. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild-POOL/dpa. (Quelle: dpa)

Leipzig (dpa) - Seit mehr als 45 Jahren steht Roland Kaiser auf der Bühne und lockt Zehntausende zu seinen Konzerten - aber erst jetzt bekommt der Grandseigneur des deutschen Schlagers eine eigene Sendung im Ersten.

Der 68-Jährige hat für "Nur die Liebe kann uns retten" (am Samstag um 20.15 Uhr) seine Gäste gebeten, ihre großen Liebeslieder zu singen. Laut dem produzierenden Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) handelt es sich nicht nur um Balladen. Und der Zuschauer erfahre auch die Geschichten, die hinter den Kompositionen stünden.

"Ich bin mit Götz Alsmann persönlich sehr befreundet. Daher freue ich mich wahnsinnig auf ihn. Mit ihm gemeinsam auf der Bühne zu stehen, ist für mich etwas ganz Besonderes. Ich freue mich auf Wolfgang Niedecken, den ich persönlich sehr gut kenne. Oder auch auf Ronan Keating, den ich noch nie persönlich getroffen habe", sagte Kaiser der Deutschen Presse-Agentur. Zudem treten in der knapp dreistündigen Show Adel Tawil, Glasperlenspiel, Maite Kelly, Ben Zucker, Sarah Zucker, Santiano, Annett Louisan, Jeanette Biedermann, Max Raabe und David Garret auf. "Wir werden ein hohes Tempo haben mit viel Musik und persönlichen Gesprächen", verspricht Kaiser.

Die Gäste werden von ihren Erlebnissen während der Corona-Pandemie erzählen. "Was mich persönlich sehr bewegt, ist, dass man sein Publikum nicht sehen kann. Und natürlich die Situation der vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sprich Techniker und Musiker", erläutert Kaiser. Vor allem habe er die sozialen Kontakte vermisst. "Einfach mal den Telefonhörer in die Hand nehmen, einen Freund anrufen und ein Treffen auszumachen, um miteinander zu reden. Das war über Wochen ja nicht möglich. Alles, was sonst selbstverständlich war, ist plötzlich von hohem Wert, weil es nicht erreichbar ist." Positiv sei gewesen, "sich auf die Familie zu besinnen und sich zu entschleunigen."

In seiner ersten eigenen TV-Sendung im Ersten sind wegen der Abstands- und Hygienevorschriften nur wenige Zuschauer live dabei. "Die Menge der Zuschauer spielt für mich keine Rolle, es ist immer mein Ziel, mein Publikum zu erreichen", betont der 68-Jährige. Generell sei er dankbar über die ersten Schritte zurück in die Normalität. Er habe sich intensiv auf die dreistündige Fernsehshow vorbereitet. "Man ist konzentriert, man ist fit, und dann kann man so eine lange TV-Sendung auch umsetzen. Generell lebe ich in Maßen, treibe täglich Sport, schlafe ausreichend", betont Kaiser.

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