Sie sind hier: Home > Auto > Elektromobilität >

Falschparker: Köln plant Strafzettel für E-Scooter-Fahrer

Falschparken ahnden  

Stadt plant Strafzettel für E-Scooter-Fahrer

22.09.2019, 12:29 Uhr | dpa

 (Quelle: dpa)
Nicht nur am Brandenburger Tor: Berlin reagiert mit Abstellverbot für E-Tretroller

Berliner Verleihroller dürfen nicht mehr an besonderen Orten wie dem Brandenburger Tor oder dem Holocaust-Mahnmal abgestellt werden. Das sind aber noch nicht alle Maßnahmen. (Quelle: dpa)

Abstellen der E-Tretroller: So reagierte Berlin schon auf die aktuellen Probleme. (Quelle: dpa)


Viele E-Scooter werden achtlos auf Gehwegen abgestellt und behindern dadurch oft Fußgänger. Eine Großstadt in Deutschland will jetzt durchgreifen – und Falschparker bestrafen.

Weil Köln künftig härter gegen störend geparkte E-Scooter vorgehen will, müssen die Verleihfirmen im Zweifelsfall die Daten ihrer Kunden herausgeben. Dies teilte ein Sprecher der Stadt mit. Die Domstadt hat ihre Verbotszonen für das Abstellen im Innenstadtbereich kürzlich ausgeweitet. Außerdem wurde die Erteilung von Bußgeldern angekündigt, wenn abgestellte E-Scooter Gehwege behindern – etwa für Rollstühle oder Kinderwagen.

Verleihfirmen sollen Fahrerdaten herausgeben

Das Falschparken zu ahnden, ist bei den hauptsächlich als Leihfahrzeuge genutzten Rollern gar nicht so einfach: Wenn das Ordnungsamt jemanden nicht direkt beim Falschparken erwischt, ist schwer nachvollziehbar, wer den E-Scooter falsch abgestellt hat. In diesem Fall würden Verleihfirmen die Aufforderung erhalten, die Fahrerdaten mitzuteilen, sagte ein Stadtsprecher. "Zur Herausgabe der Daten sind die Anbieter grundsätzlich verpflichtet", heißt es in der Antwort der Stadt.

Die in Köln aktiven Verleihfirmen gehen damit bisher unterschiedlich um: Tier verweist auf die noch unklare Rechtslage. Man habe aber in Einzelfällen Benutzerdaten an die Ordnungsbehörden weitergegeben, heißt es.


Circ habe Nutzern bisher keine Strafzettel in Rechnung gestellt, sagte Deutschland-Chef Max Hüsch. "Wir behalten uns jedoch vor, dass wir bei wiederholtem Vergehen die Verwarnungsgelder an den entsprechenden Nutzer weiterleiten und diesen gegebenenfalls auch von der weiteren Nutzung unseres Angebots ausschließen", erklärte er. Voi verwies lediglich darauf, man gebe Daten nur heraus, wenn man rechtlich dazu verpflichtet sei.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Gebrauchtwagensuche

Anzeige
Mäntel-Highlights und schöne Jacken shoppen
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOhappy-size.detchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR;
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Auto > Elektromobilität

shopping-portal