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Daimler: Elektro-Sprinter als Serienmodell – "Meilenstein" der Elektrifizierung

"Meilenstein" der Elektrifizierung  

Daimler: Erster Elektro-Sprinter rollt vom Band

12.12.2019, 19:37 Uhr | dpa

Daimler: Elektro-Sprinter als Serienmodell – "Meilenstein" der Elektrifizierung. Mercedes-Benz-Werk in Düsseldorf: Hier wird der eSprinter gebaut. (Quelle: Daimler AG/Mercedes-Benz AG)

Mercedes-Benz-Werk in Düsseldorf: Hier wird der eSprinter gebaut. (Quelle: Daimler AG/Mercedes-Benz AG)

Daimler treibt die Elektromobilität voran: Der Elektro-Sprinter des Autobauers wird zum Serienmodell. Dafür investiert er viel Geld in sein Düsseldorfer Werk.

Der Autobauer Daimler hat seinen ersten Elektro-Sprinter als Serienfahrzeug vom Band rollen lassen. Bei der Feierstunde am Donnerstag im Düsseldorfer Transporter-Werk sprach der Spartenchef Marcus Breitschwerdt von einem "Meilenstein" auf Daimlers Weg der Elektrifizierung.

E-Antrieb soll starkes Standbein werden

Der E-Antrieb werde sich in den kommenden Jahren immer mehr durchsetzen und zu einem starken Standbein des Produktportfolios von Mercedes werden, das vor allem den städtischen, gewerblichen Bereich prägen werde, so der Manager. Die Reichweite des Stromers beträgt nach Herstellerangaben je nach Batteriekapazität bis zu 168 Kilometer.

Der Elektrosprinter ist eine Variante eines neuen, 2018 vorgestellten Sprinters. Für dieses neue Modell investierte Daimler nach eigenen Angaben 330 Millionen Euro in sein Düsseldorfer Werk, das rund 6.500 Mitarbeiter hat. Der Sprinter ist für Daimler seit langem ein Erfolgsprodukt, pro Jahr werden grob gesagt 200.000 Fahrzeuge verkauft.

Mercedes-Benz eSprinter: Die ersten Fahrzeuge rollen vom Band. (Quelle: Daimler AG/Mercedes-Benz AG)Mercedes-Benz eSprinter: Die ersten Fahrzeuge rollen vom Band. (Quelle: Daimler AG/Mercedes-Benz AG)

Den kleineren Mercedes-Transporter Vito gibt es bereits seit Anfang dieses Jahres als Elektrofahrzeug. Wie viele seither verkauft wurden, gibt Daimler wie üblich nicht preis. Neben Düsseldorf als zentralen Standort hat Daimler noch Transporter-Werke unter anderem in Brandenburg und den USA.

Sprinter-Stromer erst ab Februar bestellbar

Zur Sprinter-Veranstaltung kam NRW-Ministerpräsident Armin Laschet. Der CDU-Politiker sah die Produktion als wichtigen Beitrag, um eine wettbewerbsfähige und zukunftsorientierte Autoindustrie zu erhalten. Bis auf den Straßen E-Sprinter in nennenswerter Zahl auftauchen, dauert es noch. Denn die ersten Serienfahrzeuge gehen als Vorführwagen an Händler, erst ab Februar kann man den Sprinter-Stromer bestellen – mit Auslieferung ab dem Frühjahr.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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