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E-Autos: Warum der Stromverbrauch oftmals höher ist

Von dpa
Aktualisiert am 15.02.2021Lesedauer: 1 Min.
ADAC-Untersuchung: Beim Aufladen eines Elektroautos kann es zu Ladeverlusten kommen.
ADAC-Untersuchung: Beim Aufladen eines Elektroautos kann es zu Ladeverlusten kommen. (Quelle: Zacharie Scheurer/dpa)
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Autos mit Elektroantrieb können wesentlich mehr Strom verbrauchen, als der Bordcomputer anzeigt. Denn Verluste beim Ladevorgang zum Beispiel zeigt dieser oft nicht an, wie der ADAC herausgefunden hat.

Die Bordcomputer von E-Autos zeigen an, wie viel Strom beim Fahren verbraucht wird. Allerdings informieren sie nicht unbedingt über den gesamten Energiebedarf. Dieser kann nach Angaben des ADAC um bis zu rund einem Viertel höher liegen.


Die wichtigsten Stromer-Neuheiten 2020

BMW iX3 (links): Zugunsten der Reichweite verzichtet BMW bei seinem Elektro-SUV auf einen Allradantrieb.
Opel Corsa e: Der Kleinwagen hat dieselbe Technik wie der Peugeot e-208. Beide Marken gehören zum französischen PSA-Konzern.
+9

Zu seiner Einschätzung kommt der ADAC nach einem Vergleich von 15 E-Autos. Dabei wichen die Verbrauchsangaben der Bordcomputer um rund 10 bis rund 25 Prozent von dem an der Ladesäule ermittelten Verbrauch ab.

Neben sonstigen Ungenauigkeiten könnten die Systeme der Autos Ladeverluste nicht erkennen – diese entstehen beim Aufladen in der vorgelagerten Elektroinstallation und der Ladestation, im Ladegerät an Bord und in der Batterie für den Antrieb, erklärt der Autoclub.

Tesla Model 3 LR weicht um ein Viertel ab

Im Vergleich wies der Kia E-Niro (64 kWh) mit 9,9 Prozent die geringste Verbrauchsabweichung ab und blieb als einziger unter der 10-Prozent-Marke. Dahinter folgen BMW i3 (120 Ah) und Kia E-Soul (64 kWh) mit jeweils 12,2 Prozent.

Um fast ein Viertel (24,9 Prozent) wich der getestete Tesla Model 3 LR ab. Auch bei Seat Mii Electric (20,8 Prozent) und Renault Zoe (19 Prozent) war die Diskrepanz hoch.

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