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Erste Parkhäuser verbieten Elektroautos

  • Markus Abrahamczyk
Von Markus Abrahamczyk

Aktualisiert am 17.02.2021Lesedauer: 2 Min.
Zufahrt zum Stellplatz: In einigen Parkhäusern bleibt sie dem E-Auto verwehrt.
Zufahrt zum Stellplatz: In einigen Parkhäusern bleibt sie dem E-Auto verwehrt. (Quelle: Gottfried Czepluch/imago-images-bilder)
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Keine Zufahrt für Elektroautos: Ein Parkhaus in Kulmbach (Bayern) verwehrt Stromern die Zufahrt. Es ist nicht das erste. Was steckt dahinter? Und was sollten Autokäufer nun tun?

200.000 Euro Schaden und eine monatelange Sanierung: So lautet die Bilanz eines Brands in einem Kulmbacher Parkhaus. Im vergangenen September ging dort ein Auto in Flammen auf. Nun öffnet das Parkhaus wieder seine Schranken – allerdings nicht für Autos mit einem Elektro- oder Hybridantrieb. Für sie gilt jetzt ein Einfahrtverbot.


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Interessant: Das Auto, das Feuer fing, hatte einen herkömmlichen Verbrennungsmotor und nicht etwa einen Elektro- oder Hybridantrieb.

300 Kilometer weiter, im schwäbischen Leonberg nahe Stuttgart: Auch im Parkhaus Altstadt, "dem besten Ausgangspunkt für einen Besuch in unserer historischen Altstadt" (Stadt Leonberg), sind alternative Antriebe nicht mehr willkommen. "Aus brandschutzrechtlichen Gründen ist momentan die Zufahrt ins Parkhaus Altstadt für E- und Hybridfahrzeuge nicht gestattet", lautet die Erklärung.

Der Grund fĂĽr das Verbot

Brandschutzrechtliche Gründe – das wirft Fragen auf und scheint Skeptiker zu bestätigen. Ist der E-Antrieb also ein rollender Molotow-Cocktail?

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Tatsächlich: Ein brennendes Elektroauto gilt als schwierig löschbar. Entflammte Akkus entwickeln eine enorme Hitze, außerdem können giftige Dämpfe austreten. Teilweise können sich bereits gelöschte Batterien über Tage hinweg immer wieder neu entzünden. Zum Löschen werden enorme Wassermengen benötigt – oder Spezialgeräte wie ein riesiger Wassercontainer, so groß wie ein Lkw, in dem die Feuerwehr das brennende Elektroauto komplett versenkt. Beides ist in einem engen Parkhaus denkbar ungünstig. Deshalb könnte es zu einem unkontrollierbaren Brand mit nicht absehbaren Folgen kommen, lautet die Befürchtung.

Wie gefährlich ist der Brand eines E-Autos?

Diese Befürchtung bedeutet allerdings kein generell höheres Risiko durch moderne Elektroautos – auch wenn die Bilder ihrer ausgebrannten Wracks besonders spektakulär sind.

Denn trotz dieser beängstigenden Aufnahmen sagen die Experten der Dekra: Die Gefahr ist nicht größer als beim Verbrenner. Das habe sich bei vergleichenden Tests mit Brand- und Löschversuchen gezeigt.

Zwar könne die Batterie eines E-Autos tatsächlich in Flammen aufgehen, wenn das Auto in eine heftige Kollision verwickelt wird. Aber: Die Gefahr, dass sich ein solcher Brand schnell auf das gesamte Fahrzeug ausbreitet, sei bei einem E-Auto geringer als bei Diesel und Benziner. Denn hier können keine großen Mengen brennbarer Flüssigkeiten austreten und zum raschen Übergreifen der Flammen auf weitere Bereiche führen.

Natürlich sind die Rauchgase, die beim Brand eines E-Autos freigesetzt werden, stark gesundheitsschädlich – das gilt aber für jedes andere brennende Auto auch.

Allerdings benötigt die Feuerwehr tatsächlich Spezialgerät und eine entsprechende Schulung. Hier sehen Fachleute noch Nachholbedarf. Und dann dürfte auch für E-Autos die Parkhaus-Schranke wieder hochgehen. Ein Grund, sich gegen einen sauberen Antrieb zu entscheiden, sollten einzelne Verbote – zumal befristete – jedenfalls nicht sein.

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Von Christopher Clausen
ElektroautoFeuerwehr
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