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Stilllegung droht - Rückruf: Fahrzeughalter müssen Aufforderung nachkommen

Stilllegung droht  

Rückruf: Fahrzeughalter müssen Aufforderung nachkommen

19.11.2018, 17:23 Uhr | dpa

Stilllegung droht - Rückruf: Fahrzeughalter müssen Aufforderung nachkommen. An einem Rückruf sollten betroffene Autofahrer teilnehmen.

An einem Rückruf sollten betroffene Autofahrer teilnehmen. Andernfalls können sie die Zulassung verlieren. Foto: David Ebener. (Quelle: dpa)

München (dpa/tmn) - An einem verpflichtenden, durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) veranlassten Rückruf eines Autoherstellers müssen betroffene Halter teilnehmen. Den kann es beispielsweise geben, wenn erkannte Probleme an sicherheitsrelevanten Teilen wie Bremsen oder Airbags Gefahren darstellen.

Grundsätzlich ist ein Rückruf verpflichtend, wenn das Auto ohne die Rückrufaktion nicht den Zulassungsbestimmungen entspräche, erklärt der ADAC. Das ist beispielsweise beim Rückruf im Zusammenhang mit dem VW-Abgasskandal der Fall, wo unter anderem Updates aufgespielt werden müssen.

Wer die vorgeschriebenen Maßnahmen nicht erledigen lässt, riskiert unter anderem die nächste HU-Plakette. Denn die Prüfer können beispielsweise über das Service-Heft oder die Diagnoseschnittstelle feststellen, ob die nötigen Arbeiten durchgeführt wurden. Das muss anderenfalls binnen einer Frist von vier Wochen passieren. Anschließend muss der Fahrzeughalter zur Nachprüfung bei der HU-Prüfstelle erscheinen.

Aber auch die Zwangsstilllegung droht. Wer sich verweigert, wird erneut durch das KBA direkt angeschrieben und zur Nachrüstung aufgefordert. Passiert wieder nichts, kann das KBA die Fälle an die zuständige Zulassungsstelle weiterleiten. Die wiederum setzt meist erneut eine Frist. Verstreicht auch die, kann die Zulassungsbehörde den Betrieb des Kfz untersagen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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