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Am 14. März: Tesla will SUV auf Basis des Model 3 vorstellen

Am 14. März  

Tesla will SUV auf Basis des Model 3 vorstellen

04.03.2019, 13:35 Uhr | dpa

Am 14. März: Tesla will SUV auf Basis des Model 3 vorstellen. Teslas Model Y soll bald präsentiert werden.

Teslas Model Y soll bald präsentiert werden. Der Kompakt-SUV dürfte größer und teurer sein als das Model 3, aber weniger Reichweite haben. Foto: Tesla/Computeranimation. (Quelle: dpa)

Palo Alto (dpa) - Tesla will am 14. März eine neue Modellvariante vorstellen - einen SUV auf Basis seines Hoffnungsträgers Model 3. Das Fahrzeug mit dem Namen Model Y werde rund zehn Prozent größer sein und dadurch etwas weniger Reichweite als das Model 3 haben, schrieb Tesla-Chef Elon Musk bei Twitter.

Der Preis werde etwa zehn Prozent höher liegen. Das Model 3 verkauft Tesla seit kurzem zu dem ursprünglich angekündigten Preis von 35.000 Dollar vor Steuern und Elektroauto-Vergünstigungen.

Der Elektroauto-Hersteller hatte im Bericht zum vergangenen Quartal bereits in Aussicht gestellt, dass die Produktion des Model Y Ende 2020 anlaufen solle, "höchstwahrscheinlich" in Teslas "Gigafactory 1" in Nevada. Die Fabrik stellt bisher nur Batterie-Packs her, soll aber weiter ausgebaut werden. Und die Kapazitäten von Teslas Hauptwerk in Fremont in der Nähe von San Francisco sind komplett ausgeschöpft - einige Model-3-Fahrzeuge werden bereits in einem Zelt neben der Fabrikhalle montiert.

Das Model Y wird der zweite SUV von Tesla. Bisher brachte der Produktionsstart jedes neuen Modells den Elektroauto-Hersteller in die "Produktionshölle", wie Musk die Probleme oft nennt.

In der Autobranche ist es üblich, diverse Varianten auf Grundlage eines Basismodells zu entwerfen. So baute auch der erste Tesla-SUV Model X auf dem Model S auf, das größer und teurer als das Model 3 ist. Doch durch Musks Hang zu aufsehenerregenden Funktionen und Design-Elementen wurde das Model X alles andere als eine simple Weiterentwicklung. Tesla verpasste dem Wagen Flügeltüren an den Rücksitzen, deren Konstruktion zunächst viele Probleme bereitete. Selbst mit den Rücksitzen aus eigener Entwicklung plagte sich Tesla lange herum.

Bei Model 3 sollte es anders laufen - das Fahrzeug sei von Grund auf einfacher konzipiert, versicherte Musk. Doch die Produktion des vor knapp drei Jahren vorgestellten Wagens verzögerte sich, und nach Anlauf der Fertigung im Sommer 2017 wurden zunächst nur geringe Stückzahlen gebaut. Erst im vergangenen Sommer erreichte Tesla die Zielmarke von 5000 Fahrzeugen des Model 3 pro Woche. Die Verzögerung brachte Tesla an den Rand des Abgrunds, weil damit auch die dringend benötigten Verkaufserlöse auf sich warten ließen.

Solche Dramen würde Musk beim Model Y gern vermeiden. Da der Preis nicht viel höher als beim Model 3 sein soll, gibt es auch keinen Spielraum für Eskapaden wie Flügeltüren. Bei der Namensgebung kommt unterdessen Musks spitzbübische Art durch: Er hatte einst angekündigt, dass die Buchstaben im Namen der Tesla-Modelle das Wort S-E-X-Y ergeben sollten. Beim "E" machte ihm Ford einen Strich durch die Rechnung, weil der Autoriese die Rechte am Namen "Model E" nicht hergab. Tesla wich deshalb auf eine 3 aus, die ursprünglich im Modellnamen mit drei waagerechten Strichen dargestellt werden sollte. Erst später wechselte Tesla zur Zahl "3" auf dem Fahrzeugheck.

Als weiteres neues Modell bereitet Tesla einen Pick-up-Truck vor. Das ist eine auf dem US-Automarkt extrem nachgefragte Fahrzeugklasse. Auch dieser Wagen solle in diesem Jahr vorgestellt werden, schrieb Musk. "Vielleicht wird er zu futuristisch für die meisten Leute sein, aber mir gefällt er", schürte der Tesla-Chef die Erwartungen. In der Entwicklung ist auch ein Elektro-Sattelschlepper, für den es bereits viel Interesse aus der Transportbranche gibt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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