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E-Auto aus China: Nio will ES6 spätestens in fünf Jahren nach Europa bringen

E-Auto aus China  

Nio will ES6 spätestens in fünf Jahren nach Europa bringen

07.05.2019, 15:22 Uhr | dpa

E-Auto aus China: Nio will ES6 spätestens in fünf Jahren nach Europa bringen. Mit Autos wie dem elektrischen ES6 will Nio spätestens in fünf Jahren auch in Europa mitmischen.

Mit Autos wie dem elektrischen ES6 will Nio spätestens in fünf Jahren auch in Europa mitmischen. Foto: Nio. (Quelle: dpa)

Tianjin (dpa/tmn) - Der chinesische Elektroauto-Hersteller Nio hat seine Exportpläne zwar aufgeschoben, aber nicht aufgehoben. "In spätestens fünf Jahren werden wir unsere Autos auch außerhalb Chinas anbieten", sagte Vizechef Lihong Qin und nannte dafür Europa als erste Priorität.

Auf dem Weg nach Westen setzt Nio vor allem auf den ES6, der jetzt als zweites Serienmodell präsentiert wurde. Er kommt zu Preisen ab umgerechnet 47.500 Euro im Juni in China in den Handel. Mit einer Länge von 4,85 Metern und fünf Sitzen spielt er in einer Liga mit Mercedes EQC oder Audi E-Tron und fällt deutlich kleiner aus als der bereits im letzten Jahr eingeführte ES8. Der kostet mindestens 58.000 Euro, ist über fünf Meter lang und hat immer drei Sitzreihen.

Auch Antrieb und Fahrleistungen sind auf Augenhöhe mit der europäischen Konkurrenz: Es gibt den ES6 laut Nio mit zwei E-Motoren und maximal 400 kW/544 PS und 725 Nm. So soll er in 4,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen und ein Spitzentempo von 200 km/h erreichen. Die Akkus haben eine Kapazität von 70 oder 84 kWh und ermöglichen eine Normreichweite von 430 oder 510 Kilometern.

Neben der üblichen Schnellladetechnik hat Nio zumindest in China noch zwei weitere Lösungen gegen die Reichweitenangst parat: Wer keine Ladesäule findet, kann einen Transporter bestellen, der die Batterie aus seinen eigenen Akkus füllt. Und wer es eilig hat, steuert spezielle Stationen an der Autobahn an, wo die leeren Akkus binnen drei Minuten automatisch gegen volle getauscht werden. Hinter beide Systeme macht Vizechef Qin allerdings für Europa noch ein Fragezeichen: Ob es diese konkurrenzlosen Lösungen auch bei uns geben soll, sei noch nicht entschieden.

Nicht fraglich sind drei weitere Optionen: Der Beifahrersitz, der auf Knopfdruck zur Liege mit Beinauflage und Fußraste wird, ein riesiges Ablagefach in der Mittelkonsole und das digitale Bediensystem Nomi. Das arbeitet nicht nur mit Sprachsteuerung und hört - bislang allerdings nur auf Chinesisch - aufs Wort, sondern reagiert auch auf Bewegungen, Gesten und Blickkontakt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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